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Aktuelle Ausstellung

vom 13.1.2023 bis 24.2.2023 im Foyer Robert-Havemann-Saal
Werktags von 10:00 Uhr bis 17:00, bitte kurz vorher bei der Verwaltung melden

UNverkäuflich – Widerstand gegen den Tagebau in der Lausitz

aktuelle Ausstellung
© GRÜNE LIGA – Umweltgruppe Cottbus

Die Wanderausstellung „UNverkäuflich“ der Umweltgruppe Cottbus gastiert ab dem 13. Januar 2023 im Haus der Demoktaie und Menschenrechte. Die Ausstellung von Markus Pichlmaier stellt eindrücklich dar, wie der Tagebau Nochten Meter um Meter an die Dörfer und den von der GRÜNEN LIGA gepachteten Wald heranrückt – trotz des beschlossenen Kohleausstiegs. Der Kohlekonzern LEAG hatte diese im Frühjahr 2021 erstmals schriftlich angedroht. Das Umweltnetzwerk lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und setzt ihre Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Waldumbau- und Naturschutzmaßnahmen in dem bedrohten Wald fort. Eigentümer*innen, die ihren Wald nicht an die LEAG verkaufen möchten, hatten ihn im Dezember 2019 an die GRÜNE LIGA verpachtet.

Geht es nach der LEAG, werden die Kohlebagger bis direkt an die Dörfer Mulkwitz und Rohne vordringen und den Wald spätestens 2026 zerstören. Dabei müssen die LEAG-Tagebaue nachweislich verkleinert werden, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einem kürzlich veröffentlichten Gutachten feststellte. Wie weit der Tagebau Nochten tatsächlich noch geführt wird, ist Thema bei der Überarbeitung des Braunkohlenplanes.

Zur Vernissage am 20. Januar um 19 Uhr wird es Begrüßungsworte vom Bundevorsitzenden der GRÜNEN LIGA René Schuster geben und des Fotografen Markus Pichlmaier, der die Ausstellung erstellt hat.

Veranstaltende: GRÜNE LIGA – Umweltgruppe Cottbus, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Letzte Ausstellung

vom 15.11.2022 bis 16.12.2022 im Foyer Robert-Havemann-Saal

Leere Versprechen für Hongkong – Die Unterdrückung der Demokratiebewegung

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vom 15.11.2022 bis 16.12.2022 im Foyer Robert-Havemann-Saal

Leere Versprechen für Hongkong – Die Unterdrückung der Demokratiebewegung

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© Studio Incendo

Die Ausstellung „Leere Versprechen für Hongkong / Empty Promises for Hong Kong” zeigt die bedrohliche Lage der Demokratiebewegung in Hongkong im Jahre 2022 – 3 Jahre nach den Hongkong-Protesten 2019/20 und 25 Jahre nach dem ‚Handover‘ der ehemaligen britischen Kolonie an die chinesische Staatsgewalt. Das Versprechen „Ein Land, zwei Systeme“ wurde längst gebrochen, die Zusicherung von Demokratie und Menschenrechten in der Sonderverwaltungszone für 50 Jahre gilt bereits nach der Hälfte der Zeit nicht mehr.

Nach einer Wahlrechtsreform zugunsten des pro-chinesischen Lagers und der Verhaftung von Oppositionspolitikern und Dissidenten sind freie Wahlen nicht mehr möglich. Mit dem drakonischen Nationalen Sicherheitsgesetz für Hongkong und unter dem Vorwand der Pandemie-Bekämpfung von werden Presse-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit immer weiter eingeschränkt. Bildungsreformen und die Verdrehung von Fakten sichern die Meinungshoheit der Kommunistischen Partei Chinas, während die Freiheitsbewegung Hongkongs zum Schweigen verurteilt ist.

Diese Ausstellung stellt sich dem entgegen und gibt Hongkongern eine Stimme. Entstanden in einem Netzwerk von Hongkongern und Mitstreitern aus Hongkong, Berlin und anderen Orten weltweit wird aufgezeigt, wie Demokratie und Freiheitsrechte in der asiatischen Metropole innerhalb kürzester Zeit ausgehöhlt wurden. Faktenbasiert wird in den Räumlichkeiten des Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte dargelegt, wie die in leeren Versprechen zugesicherte Rechte heute systematisch verwehrt werden.

Eine Lennon Wall, eine in Hongkong weitverbreitete Form von Kommunikation mit Post-it-Zetteln und Protestkunst, gibt Besuchern die Möglichkeit, Nachrichten an die Hongkonger Demokratiebewegung zu schreiben und eigene Überzeugungen kundzutun. Im Laufe der Ausstellungszeit stattfindende Veranstaltungen erlauben einen lebendigen Austausch direkt mit Hongkongern und über Hongkong.

Veranstaltende: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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