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 Aktuelles

...vom 15.11.2018

Jubiläums-Konferenz Innere Sicherheit & Soziale Bewegungen - 40 Jahre CILIP

Aktuell
© Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e.V.

Allen Notstandsgesetzen, Polizeiermächtigungen, Geheimdienstskandalen und der Festung Europa zum Trotz: 2018 jährt sich zum 40. Mal das erste Erscheinen der „Bürgerrechte & Polizei / CILIP“.

Ein geeigneter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen und nach vorne zu blicken: was waren und sind maßgebliche Entwicklungslinien der Politik der „Inneren Sicherheit“? Und wie sieht es auf der anderen Seite aus: was ist übrig geblieben von der Bürgerrechtsbewegung? Kann es angesichts der aktuellen Entwicklungen gelingen, das Eintreten für Bürger*innenrechte in der Gesellschaft und den gemeinsamen Abwehrkampf gegen staatliche Repression und Versicherheitlichung wieder auf breitere Füße zu stellen?

Web: www.cilip.de

...vom 06.11.2018

Aktionswochen gegen Antisemitismus

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© Amadeu Antonio Stiftung

3.000 Veranstaltungen, 500 Partnerorganisationen, 200 Orte, 16 Jahre, ein Ziel: Zu den Aktionswochen schließen wir uns zusammen und bieten Antisemitismus gemeinsam die Stirn. Wir gedenken der Opfer und klären auf. Wir stehen zur Seite, unterstützen und packen an. Im Großen wie im Kleinen.

Antisemitismus geht uns alle an.


Übersicht Aktionswochen>> »

Web: www.amadeu-antonio-stiftung.de

...vom 30.10.2018

wildes wiederholen. material von unten Künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition

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© Archiv der DDR-Opposition

Die Erfahrung des gemeinsamen widerständigen Lebens in der von jeder utopischen Zukunft gelösten Gegenwärtigkeit der späten DDR harrt bis heute einer differenzierten Bearbeitung. Die Inhalte des 1990 von Protagonist*innen der Bürgerbewegungen gegründeten Archivs der DDR-Opposition zeichnen ein komplexes Bild von Alltagswiderstand und dissidenter Kulturproduktion, von oppositionellen Frauen*-, Friedens-, und Umweltgruppen, von lesbischen, trans* und schwulen Initiativen. Die beteiligten Künstler*innen und Autor*innen gehen diesen wenig gehörten Geschichten und Gesellschaftsentwürfen nach, um sie mit Begriffen und Praktiken des Politischen heute in Dialog zu setzen.


Ausstellung wildes wiederholen. material von unten - Künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition 4. November – 16. Dezember 2018

im Archiv der DDR-Opposition (Haus 17) und Haus 22 » – Stasizentrale. Campus für Demokratie

Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Öffnungszeiten: montags, 15-18 h und mittwochs, 15-20 h

District Berlin

Bessemerstraße 2-14, 12103 Berlin

Öffnungszeiten: donnerstags – samstags, 15-19h


Mehr zum Veranstaltungs-Programm gibt es hier »

Web: www.district-berlin.com

...vom 29.10.2018

Infos zum rechtsextremen Aufmarsch am 80. Jahrestag der Pogromnacht 1938 in Berlin

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© Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Die rechtsextreme Organisation „Wir für Deutschland (WfD)“ will am 09. November einen Trauermarsch im Zentrum von Berlin durchführen und mit dieser Provokation das Gedenken an die Pogromnacht stören.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) hat eine erste Einschätzung » zum bevorstehenden WfD-Aufmarsch veröffentlicht.

Informationen zu den Protesten von zivilgesellschaftlichen Initiativen gegen diesen Aufmarsch folgen, sobald es konkrete Protestplanungen gibt. Für Facebooknutzer_innen haben wir einen Event» angelegt, der jederzeit die aktuellsten Informationen enthält.


Änderungen möglich, aktuelle Infos auf Twitter, Hashtags: #b0911 #9Nov


Mehr Infos»

Web: berlin-gegen-nazis.de

...vom 25.10.2018

“Nennen wir es Revolution!?" 30 Jahre danach

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© Bundesarchiv, Bild 183-1989-1219-036 / CC-BY-SA> 3.0
Am 2. und 3. November finden in unserem Hause zwei Veranstaltungen statt zum Thema: „Nennen wir es Revolution: 30 Jahre danach“. Dies Thema bezieht sich auf die Ereignisse im Herbst 1989.

Auftakt-Podiumsdebatte am Freitag, den 02. November 2018 um 19:00 Uhr mit einem Frauenpodium zum Thema: „Nennen wir es Revolution: 30 Jahre danach“

Workshop-Tag am Samstag, den 03. November 2018 ab 10:00 Uhr

Web: hausderdemokratie.de

...vom 12.10.2018

#unteilbar Demonstration Berlin

Aktuell
© unteilbar
#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr Berlin

Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

zum Programm »

Web: www.unteilbar.org

...vom 26.09.2018

urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen

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5. bis 14. Oktober 2018, Berlin
BEWEGUNG.MACHT.STADT.

urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen in Berlin ist eine zehntägige Vernetzungs-, Theorie- und Praxisplattform für Menschen, die sich für das „Recht auf Stadt“ interessieren und engagieren. Wie lässt sich Stadt zusammen emanzipativ-demokratisch gestalten? An die dreißig stadtentwicklungspolitische Berliner Akteur*innen und dérive - Zeitschrift für Stadtforschung (Wien) laden zu Vorträgen, Podien, Workshops, Führungen und Exkursionen ein. Gemeinsam mit Berliner*innen und auswärtigen Gästen wollen sie bestehende Wege erkunden und neue ebnen: Für eine plurale und kollaborative, solidarische und gemeinwohlorientierte Stadt(re)produktion.

In Berlin – wie auch in vielen anderen Städten – lässt sich seit einigen Jahren verfolgen, wie eine neue Stadtbürger*innenschaft gewinnmaximierende Privatisierungen verhindert, Top-down Bebauungspläne kippt, Stadtentwicklungskonzepte selbst erstellt oder Bürger- und Volksentscheide gewinnt – die Normalität des politischen und Verwaltungshandelns wird in kreative Unruhe versetzt. Beispiele dafür sind die beharrliche Kritik an dem Liegenschaftspolitik genannten Ausverkauf der Stadt, der Sozialmieter*innen-Protest von Kotti & Co, die durch „Stadt von Unten“ und andere Aktive verhinderte Privatisierung des ehemaligen Dragoner Areals, die Refugee-Besetzungen des Oranienplatzes und der Gerhard-Hauptmann Schule, der „Bizim Kiez“-Widerstand gegen die Gentrifizierung und Touristifizierung des Wrangelkiezes, das Beharren auf die eigensinnige Grünanlage des Prinzessinnengartens oder die renitenten Rentner*innen der „Stillen Straße“. Sie alle machen deutlich, wie aus oftmals nachbarschaftsbezogenen Bewegungen heraus Stadt zusammen emanzipativ-demokratisch gestaltet werden kann.

zum Programm »

Web: berlin.urbanize.at

...vom 21.09.2018

Was geht uns Katalonien an?

Aktuell
© CDR Berlin

Hoffnung für ein solidarisches Europa von Unten?

Abrechnung mit den Nachfolgern der Franko-Diktatur u. der Monarchie?

Inhaftierung demokratisch gewählter Parlamentarier u. Akteure der Zivilgesellschaft?

politische Verfolgung der ins Exil Geflohenen durch europäische Haftbefehle?

Politische Gefangene u. Verfolgte mitten in West-Europa?

EU-Brüssel- Merkel schweigen u. dulden diese Verletzungen europäisch-demokratischer Grundwerte

In Spanien protestieren und demonstrieren 2 Mio. Katalanen, davon über 700 Bürgermeister u. Gemeinden (von ca. 900) für Freiheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit - oder ist das alles nur Kleinstaaterei separatistischer Nationalisten?

Diskussionsveranstaltung mit CDR-Berlin und Ralf Streck (Journalist): Wir diskutieren Ursachen, Hintergründe u. aktuelle Entwicklungen in Katalonien und ihre möglichen Auswirkungen auf Spanien und Europa.

Web: cdrberlin.blogspot.com

...vom 14.09.2018

SHOAH, Filme und Zeugen - 50 Filme aus über 75 Jahren Filmreihe Kino Babylon Berlin 16.-30.09.2018

Aktuell
© Babylon Berlin

Am Anfang war die Lüge

Die Lüge im Film über die SHOAH ist essentiell, weil die Wahrheit die menschliche Vorstellungskraft übersteigt!

Es kann nicht dargestellt werden. Auch am Anfang der SHOAH steht die Lüge.

Wie hätte man denn Millionen Menschen sagen können, dass man gedenkt, sie alle umzubringen? Die Verbreitung dieses Gedankens hätte zu riesigen Verwerfungen geführt. Die soziale Ordnung wäre schlicht zusammengebrochen. So, wie es mit einer Verzögerung von 12 Jahren dann auch passiert ist. Es braucht Zeit bis sich ein Gedanke materialisiert.

In der Zwischenzeit hatten die Lager ihre grausige Arbeit geleistet, war es für viele Menschen zu spät. Zum Schluss fiel das Unvorstellbare auf die Auslöser zurück. Allerdings – natürlich – nicht mit der gleichen Härte. Weil das schlicht unmenschlich wäre! Bemerkenswert, dass sich einige nachher über die Unannehmlichkeiten in Deutschland beschweren. „Auch wir haben gelitten.“ „Davon haben wir nichts gewusst!“.

Und noch schlimmer: Manche haben so einen Gefallen daran gefunden, dass sie die im System immanente Lüge fortschreiben möchten. „Die Toten sind gar nicht ermordet worden!“ Dies ist nichts anderes, als würden sie die Opfer, die ja nichts mehr besitzen als ihre Unschuld, zum zweiten Mal ermorden. Rufmord.

In vielen der hier präsentierten Filme spielt diese zentrale Kategorie eine essentielle Rolle: Wahrheit. Auch Verrat und Lüge. Was kostet es ein Mensch zu sein? To Be or Not To Be im Sinne von Shakespeare und Ernst Lubitsch.

In wenigstens drei der Filme ist das Thema Lüge die dramaturgische Idee. Zug des Lebens, La vita è bella und im Eröffnungsfilm der Filmreihe: Jakob der Lügner.

Web: babylonberlin.eu

...vom 05.08.2018

Erinnern an homosexuelle Opfer in Auschwitz und Berlin – und LGBTIQ-Rechte in Polen heute

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© Joanna Ostrowska und Lutz van Dijk

Joanna Ostrowska ist Historikerin und LGBTI Aktivistin aus Warschau. Gemeinsam mit Lutz van Dijk hat sie die polnische Ausgabe der Jugenderinnerungen des einzigen bisher bekannten polnischen schwulen Mannes herausgegeben, der im besetzten Polen nach § 175 verurteilt worden war (“Verdammt starke Liebe”). Beide engagieren sich für ein Erinnern an homosexuelle Frauen und Männer in der polnischen Gedenkstätte Auschwitz, die nicht nur weltweit als das Symbol nazistischer Vernichtungspolitik gilt, sondern jährlich von rund 2 Millionen Menschen besucht wird. Joanna hat auch die Petition an den Bundestagspräsidenten unterschrieben, im Bundestag am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) zukünftig auch an homosexuelle Opfer zu erinnern. An diesem Abend berichten Joanna und Lutz von ihrer Zusammenarbeit, die auch große Bedeutung für die LGBTI Bewegung in Polen heute hat. Es wird Englisch und Deutsch gesprochen.

Moderation: Wenke Christoph, Rosa Luxemburg Stiftung

Am 05.09.2018 ab 20 Uhr im Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Schwules Museum Berlin Anne Frank Zentrum Berlin queeramnesty Hirschfeld-Eddy-Stiftung Schwule Lehrer in der GEW Berlin

Web: www.rosalux.de

...vom 01.08.2018

Aktionswoche: Our bodies are not your battlefields

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© Korea-Ver­band e.V.
Women Unite Against Feminicide & Sexual Violence Initiiert durch “Internationales 8. März Bündnis” 3.-8. August 2018

Web: trostfrauen.de

...vom 17.07.2018

Am 18.August ist ein rechtsextremer "Heßmarsch" in Spandau angekündigt

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© Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin
Gegen den angekündigten Aufmarsch Rechtsextremer am 18.August 2018 in Spandau in Berlin hat sich - wie in den Jahren zuvor bei solchen Veranstaltungen - auch dieses Jahr ein breites Bündnis aufgestellt. Gerade mit Blick auf das NSU-Netzwerk und das vorläufige Prozessende sowie den deutlich spürbaren gesellschaftlichen Rechtsruck ist es umso wichtiger hier als Zivilgesellschaft Gesicht zu zeigen.

Bündnis-Aufruf „Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen – für Gegenwart und Zukunft“ Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin HDD

Bündnis-Aufruf "Gemeinsam gegen Nazi-Heldengedenken 2018" Spandauer Bündnis gegen Rechts HDD

und

Einschätzung zum Rudolf-Heß-Marsch am 18. August 2018 Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin HDD

Web: www.berlin-weltoffen.de