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 Aktuelles

...vom 4.2.2026

Die Eberhard-Schultz-Stiftung sucht motivierte Praktikant:innen

Aktuell
Die Eberhard-Schultz-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin, die sich für die Durchsetzung der seit 1966 im UN-Sozialpakt anerkannten sozialen Menschenrechte auf Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Bildung und Freiheit des Kulturlebens als individuell einklagbare Rechte einsetzt. Sie unterstützt zivilgesellschaftliche Projekte und leistet Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir bieten einen Einblick in die Arbeit einer gemeinnützigen Stiftung in einem kleinen Team mit angenehmer Arbeitsatmosphäre. Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband deutscher Stiftungen. Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, ggf. Zeugnisse) per E-Mail an info@sozialemenschenrechtsstiftung.org. Den genauen Praktikumszeitraum stimmen wir dann gerne gemeinsam mit Ihnen ab.

Web: sozialemenschenrechtsstiftung.org

...vom 2.2.2026

Die Zerreißprobe

Aktuell
Milliardär*innen besitzen so viel wie nie zuvor. Im letzten Jahr ist ihr Vermögen um weitere 2,5 Billionen US-Dollar gewachsen – dieser Anstieg entspricht fast dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung. Der neue Ungleichheits-Bericht zeigt: Die Macht der Superreichen gefährdet die Demokratie. Wir müssen ihren extremen Reichtum angemessen besteuern, in soziale Gerechtigkeit investieren und Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wieder erhöhen.

Web: www.oxfam.de

...vom 26.9.2025

Freitag, 26.9.2025 um 19 Uhr: Armut und Gefängnis mit Niels Seibert (Journalist und Publizist) und Leonard Ihßen (Initiative Freiheitsfonds)

Aktuell
Freitag, 26.9.2025 um 19 Uhr - Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str.4 Immer mehr einkommensarme Menschen landen im Gefängnis, weil sie ihre Ersatzfreiheitsstrafe nicht bezahlen können und gesetzliche Änderungen nicht darauf abzielen, Ersatzfreiheitsstrafen zu verringern. Arme werden bei Gericht systematisch benachteiligt, wie die Gerichtsreportagen von Niels Seibert zeigen. Deshalb kommt es auf Initiativen an, die dem praktisch etwas entgegensetzen wollen. Ein Beispiel ist die Initiative Freiheitsfonds. Es werden die Beweggründe der Initiative vorgestellt, ebenso welche weiteren Schritte geplant sind. Was ist erfolgreich gelaufen, wo bedarf es weiterer Unterstützung für eine erfolgreiche Arbeit? Weggesperrt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "An den Rand gedrängt. Jobcenter – Psychiatrie – Gefängnis" Veranstalter: Teilhabe e.V.; Gefördert durch Aktion Mensch

Web: teilhabe-berlin.de

...vom 7.3.2025

Analyse zur Bundestagswahl 2025 Diskussion Diskussion mit Horst Kahrs

Aktuell

Die Bundestagswahl hat deutliche Verschiebungen in der Parteienlandschaft zur Folge. Wir möchten mit euch genauer hinter das Wahlergebnis blicken und uns u.a. die Wähler*innenwanderung, Mobilisierungsfaktoren und mögliche zugrunde liegende gesellschaftliche Konfliktlinien anschauen: Wen konnte die Linke mit welchen Themen überzeugen und so ein für viele überraschend starkes Ergebnis erzielen? Worin liegen die Gründe für das Debakel der SPD und zu welchen Parteien wanderten die SPD Wähler*innen ab? Warum erzielte die Union trotz ihres Wahlsieges das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte? Wen konnten die Grünen überzeugen? Und warum wählte mehr als jede*r fünfte die AfD und wie setzt sich deren Wähler*innenschaft zusammen? Woher kamen die knapp 5 Prozent des BSW? Welche Unterschiede zeigen sich zudem im Wahlverhalten der Generationen und der Geschlechter sowie zwischen Stadt Land und Ost West?

Und wen wählten Gewerkschaftsmitglieder, Angestellte und Arbeiter*innen?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit euch und unserem Referenten Horst Kahrs gemeinsam analysieren und diskutieren und einen Blick auf die zukünftigen Machtverhältnisse im Bundestag und ihre Folgen für die Arbeit der Gewerkschaften werfen.

Zum Einlesen empfehlen wir euch die Analyse von Horst Kahrs zur Wahl unter: www.horstkahrs.de

Horst Kahrs ist Sozialwissenschaftler und arbeitet zu den Themen Klassen und Sozialstruktur, Demokratie und Wahlen. Er war am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung beschäftigt und analysiert weiterhin die politischen Entwicklungen in Deutschland.

Die Veranstaltung findet in Kooperation des Forums Neue Politik der Arbeit mit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt der TU Berlin statt.

Aufgrund des BVG-Streiks in Berlin wird die Veranstaltung nicht wie geplant in Präsenz sondern als Online-Veranstaltung stattfinden!

Veranstaltungsangaben:

Datum: Mittwoch, 19. März 2025

Uhrzeit: ab 19 Uhr

Anmeldung bitte vorab an: tobias.lassen@fnpa.eu

Wir schicken euch nach erfolgter Anmeldung den Einwahllink zu.

Web: www.fnpa.de

...vom 3.3.2025

Stellungnahme zur Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“

Aktuell

Am 24. Februar 2025 – einen Tag nach der Bundestagswahl – hat die CDU/CSU-Fraktion eine insgesamt 551 Einzelfragen umfassende Kleine Anfrage (BT-Drs. 20/15035) an die geschäftsführende Bundesregierung gerichtet, in der sie detailliert um Auskunft und Bewertungen zur Arbeit von 17 zivilgesellschaftlichen Organisationen bittet. Ein Großteil der Fragen bezieht sich darauf, ob diese Organisationen als Empfängerinnen staatlicher Fördermittel parteipolitisch tätig geworden seien.

Dieser parlamentarische Vorgang ist für uns und für unsere Mitglieder, die sich als wesentlicher Teil der demokratischen Zivilgesellschaft verstehen und einige der aufgeführten Organisationen fördernd unterstützen, Anlass zu Besorgnis. Wir möchten heute daher erneut unsere Haltung gegenüber dem kommenden Deutschen Bundestag und einer zukünftigen Bundesregierung bekräftigen, die wir bereits in unserem Positionspapier zur Bundestagswahl 2025 und einem gemeinsam mit anderen Dachverbänden verfassten Statement „Keine Demokratie ohne starke Zivilgesellschaft!“ formuliert haben:

1. Sichere Entfaltungsmöglichkeiten für selbstorganisiertes, bisweilen auch unbequemes zivilgesellschaftliches Engagement, dessen Ziele nicht zwangsläufig im Einklang mit den Parteien und anderen politischen Interessen liegen, sind essenziell für unsere Demokratie. Wir setzen uns in diesem Sinne weiterhin mit Nachdruck für die politische Meinungs- und Handlungsfreiheit gemeinnütziger Organisationen im Rahmen ihrer Zweckverfolgung ein.

2. Aus gutem Grund ist es gemeinnützigen Organisationen – so das gegenwärtige Rechtsverständnis in der Bundesrepublik Deutschland – gestattet, sich zur Verwirklichung ihrer Satzungszwecke politisch zu betätigen und dies auch in Ausnahmefällen außerhalb ihrer Zwecke zu tun. Der Grundsatz parteipolitischer Neutralität ist dabei zwar zu wahren. Er darf aber nicht als Gebot sachpolitscher Zurückhaltung missverstanden werden.

3. Der historisch gewachsene Wert dieses Rechtsrahmens für eine pluralistische, die politische Willensbildung mitgestaltende Zivilgesellschaft ist grundsätzlich zu würdigen. Die aktuellen Entwicklungen in den USA oder die Lage in Ungarn führen drastisch vor Augen, wie die Entpolitisierung der Zivilgesellschaft mit einer Entkernung des demokratischen Rechtsstaates einhergeht. Die Rechtsstaatsberichte der EU-Kommission betonen die Bedeutung einer politischen Zivilgesellschaft für die europäische Rechtsstaatsarchitektur und kritisieren folgerichtig seit langem die diesbezüglichen Vorbehalte in Deutschland.

4. Als Interessenvertretung des deutschen Stiftungssektors und Mitglied im Trägerkreis des Bündnisses für Gemeinnützigkeit bekräftigen wir unser Dialogangebot an die sich neu konstituierende CDU/CSU-Bundestagsfraktion und die zukünftige Bundesregierung, um in einen differenzierten, der Bedeutung und Rolle der Zivilgesellschaft in ihrer ganzen Breite angemessenen Austausch zu treten. Selbstverständlich sind wir dabei im Sinne unserer „Grundsätze guter Stiftungspraxis“ weiterhin offen, uns auch (selbst-)kritisch mit Fragen der Governance und Transparenz in der Arbeit von Stiftungen und gemeinnützigen Institutionen auseinanderzusetzen.

Nach dem Ende eines polarisierenden Wahlkampfs appellieren wir an alle demokratischen Parteien, zu einem sachorientierten, respektvollen Umgang mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zurückzukehren, auch wenn deren Stimme mitunter unbequem sein mag. Nur in einem Schulterschluss können wir die drängenden Zukunftsaufgaben unseres Landes meistern. Das freiwillige Engagement von fast 30 Millionen Bürgerinnen und Bürgern ist dafür unverzichtbar.

Über den Bundesverband

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt die Interessen der deutschen Stiftungen gegenüber Politik und Gesellschaft. Mit mehr als 4.300 Mitgliedern ist er der größte und älteste Stiftungsverband in Europa. Über Stiftungsverwaltungen sind ihm rund 9.800 Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden. Der Bundesverband setzt sich für optimale Rahmenbedingungen für das Stiften und für das Wirken von Stiftungen ein und unterstützt seine Mitglieder sowie Stifterinnen und Stifter insbesondere durch Beratung und Vernetzung in ihrer Arbeit.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ist im Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung eingetragen und übt seine Interessenvertretung auf der Grundlage des Verhaltenskodex für Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter im Rahmen des Lobbyregistergesetzes aus.

Registereintrag: R004378

Web: www.stiftungen.org

...vom 3.12.2024

Aufruf zu Demonstrationen für die Legalisierung von Abtreibungen in Berlin und Karlsruhe!

Aktuell

Am 07.12.2024 finden in Berlin und Karlsruhe Demonstrationen für die Legalisierung von Abtreibungen statt. Diese starten parallel um 13:00 Uhr am Alexanderplatz in Berlin und am Kronenplatz in Karlsruhe mit Redebeiträgen, musikalischen Live-Acts und Infoständen. Mehr als 100 Verbände, Organisationen und Initiativen aus ganz Deutschland fordern die ersatzlose Streichung des § 218, ein Recht auf freiwillige Beratung statt der bisherigen Beratungspflicht sowie die vollständige Kostenübernahme für alle.

Die Demonstrationen finden vor dem Hintergrund eines fraktionsübergreifenden Gruppenantrags im Bundestag statt, der eine Neuregelung von Abtreibungen anstrebt. Der Antrag soll voraussichtlich am 05.12.2024 erstmalig im Bundestag beraten werden. Die Antragsteller*innen streben eine Verabschiedung vor der nächsten Bundestagswahl an, doch Politiker*innen aus CDU/CSU, FDP und AfD greifen das Vorhaben stark an."

Die Mitglieder des Bundestages haben die historische Chance, Abtreibungen noch vor der nächsten Bundestagswahl zu legalisieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass konservative und rechte Kräfte dies verhindern. Wir werden ihnen darum am 7. Dezember zeigen: Wir sind die Mehrheit und wir wollen die Legalisierung", sagt Leonie Weber von der Kampagne "Abtreibung legalisieren - jetzt". Jascha Anders von der Kampagne ergänzt: "Durch das Festhalten an der 12-Wochen-Frist und der Beratungspflicht, bleibt der Gesetzentwurf weit hinter unseren Forderungen zurück. In den Ausschüssen muss nun nachjustiert werden. Wir wollen keine halben Sachen, sondern reproduktive Selbstbestimmung für alle."

Die Demonstrationen bilden den Höhepunkt der zivilgesellschaftlichen Kampagne "Abtreibung legalisieren - jetzt!" und reihen sich in eine Vielzahl politischer Bestrebungen zur Legalisierung von Abtreibungen in diesem Jahr ein, u.a. den Bericht der Expert*innen-Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin, die Ergebnisse der ELSA-Studie und einen zivilgesellschaftlichen Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Abtreibungen. Die vollständige Liste der Unterzeichner*innen und weitere Informationen zu den Demonstrationen finden Sie auf https://abtreibung-legalisieren.de/

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Web: abtreibung-legalisieren.de

...vom 27.11.2024

Stellungnahme des Berliner Museumsverbands zu den Berliner Haushaltskürzungen

Am 26. November 2024 veröffentlichte der Berliner Museumsverband e.V. eine Stellungnahme zu den Kürzungen des Berliner Senats im Kulturbereich. Laut Senatsbeschluss soll der Kulturetat um 130 Millionen Euro gekürzt werden, was einer Einsparung von 13 Prozent entspricht. Hinzu kommen die Kürzungen bei den Tarifabschlüssen. Mit einem Anteil von 2,1 % ist das Kulturressort das kleinste im Gesamthaushalt und die überdurchschnittlichen Kürzungen wirken sich stark negativ aus.

Der Berliner Museumsverband unterstützt die Position des Bündnisses #BerlinIstKultur: „Die Einsparungen zerstören nachhaltig die kulturelle Infrastruktur und werden zu drastischen Programmkürzungen, Entlassungen und Schließungen führen. Vielfalt, Exzellenz, Resilienz und Gesellschaftlicher Zusammenhalt stehen auf dem Spiel.“

Weitere Informationen zur Stellungnahme finden sich unter folgendem Link:

https://www.berliner-museumsverband.de/2024/11/26/stellungnahme-zu-den-berliner-haushaltskuerzungen/

Web: www.berliner-museumsverband.de

...vom 26.11.2024

Leipziger Autoritarismus-Studie: Vereint im Ressentiment (erschienen am 13. November 2024)

Aktuell

Wie haben sich rechtsextreme und autoritäre Einstellungen in Deutschland im Jahr 2024 verändert?

Nehmen Vorurteile und Ressentiments in unsicheren Zeiten wieder zu? Und wie stehen die Deutschen aktuell zur Demokratie? Die Leipziger Autoritarismus Studie 2024 kann als repräsentative Langzeiterhebung die Entwicklungen der Einstellungen im Zeitverlauf aufzeigen und Erklärungen bieten.

Seit 2002 analysieren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Leipzig die Entwicklung autoritärer und rechtsextremer Einstellungen in Deutschland zuerst als Mitte-Studie und seit 2018 als Autoritarismus-Studie. Die Autoritarismus-Studie 2024 analysiert insbesondere Antisemitismus, Sexismus und Antifeminismus, Demokratieverdrossenheit und die sozialen Bedingungen der Ressentiments.

Herausgeber:innen der Studie sind Oliver Decker, Johannes Kiess, Ayline Heller und Elmar Brähler. Die Studie wird von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto-Brenner-Stiftung unterstützt.

Die vollständige Studie kann über folgenden Link heruntergeladen werden:

https://www.boell.de/de/2024/11/13/vereint-im-ressentiment-autoritaere-dynamiken-und-rechtsextreme-einstellungen

Web: www.boell.de