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...vom 30.12.2020

Agrarindustrie abwählen! Aufruf zum Protest am 16. Januar 2021

Aktuell
© Kampagne Meine Landwirtschaft

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und globale Solidarität!

Eine gescheiterte EU-Agrarreform, Bankrotterklärungen in der Klimakrise und ein fatales Abkommen mit den Mercosur-Staaten – diese Agrarpolitik muss abgewählt werden! Das Landwirtschaftsministerium und die Bundesregierung hofieren die Agrarindustrie und schieben den Umbau der Landwirtschaft weiter auf. Doch im Superwahljahr 2021 entscheiden wir alle über die Zukunft von Landwirtschaft und Essen. Laut und entschlossen fordern wir im Januar einen echten Politikwechsel:

Vom Acker bis zum Teller – Agrar- und Ernährungswende jetzt!

Corona zeigt uns noch deutlicher, wie wichtig eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft und das regionale Lebensmittelhandwerk sind. Mit tagtäglicher harter Arbeit sichern sie unsere Ernährungssouveränität. Die Pandemie veranschaulicht aber auch die Probleme: Am Beispiel Tönnies sehen wir, wie die Industrie gewaltige Profite auf Kosten von Menschen, Tieren und Natur einfährt. Das macht uns sauer!

Schluss mit der Blockadehaltung im Agrarministerium!

Seit 15 Jahren macht das unionsgeführte Landwirtschaftsministerium knallharte Klientelpolitik für die Industrie. Das treibt zehntausende Höfe in den Ruin und lässt die Bäuer*innen auf den Kosten für den Umbau der Tierhaltung sitzen. Mit dem „Weiter so“ bei den pauschalen Flächensubventionen heizt Agrarministerin Klöckner das Höfesterben, die Klimakrise und das Insektensterben an. Das haben wir satt!

Essen ist politisch!

Wir sind die breite Bewegung, die für eine enkeltaugliche Agrar- und Ernährungspolitik auf die Straße geht. Deswegen kämpfen wir für den Erhalt der Höfe und artgerechte, flächengebundene Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und echten Klimaschutz, für globale Gerechtigkeit und gutes Essen für alle.

Web: www.wir-haben-es-satt.de

...vom 22.11.2020

„Fakten - Meinung - Mythen. Die DDR als Projektionsfläche!“ Online-Podiumsgespräch

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© Robert-Havemann-Gesellschaft

Bei den Anti-Corona-Demonstrationen in Leipzig Anfang November wurde immer wieder ein Bezug zur Friedlichen Revolution von 1989 hergestellt und mit dem Slogan „DDR 89 – BRD 2020“ ein „Systemwechsel“ gefordert. Diese Gleichsetzung zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger der historischen Situation von damals entweder nicht bewusst sind oder sich für andere politische Zwecke instrumentalisieren lassen. Auch unter Berufung auf eine angeblich fehlende Meinungsfreiheit, die es wie im Herbst 1989 einzufordern gelte.

Aber nicht nur in punkto Meinungsfreiheit halten sich in Ost wie West noch immer hartnäckige Mythen über die DDR. Angeblich gab es dort keinen Antisemitismus, keine Kriminalität, keine Wohnungsnot, die beste Bildung, medizinische Versorgung für alle sowie überall soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Diese und weitere Behauptungen werden renommierte Autorinnen und Autoren in einem Online-Angebot der Bundestiftung Aufarbeitung jetzt regelmäßig auf den Prüfstand stellen.

Zum Auftakt dieser Reihe diskutieren am Donnerstag, den 26.11.2020 von 18:00 bis 19:00 Uhr Antje Hermenau (Strategieberaterin und ehem. Politikerin) und Werner Schulz (DDR-Bürgerrechtler und ehem. Mitglied des Europäischen Parlaments 2009 – 2014) zu diesen Themen. Moderieren wird der WELT-Redakteur Sven Felix Kellerhoff. Das Gespräch wird als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung übertragen:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/livestream »

...vom 20.11.2020

SOLIDARITÄT IST NICHT GENUG – ES GEHT UM WIDERSTAND Demonstration - 25. November 2020 - Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen*

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© iwspace

Aufruf von "International Women* Space":

Aufruf an alle Frauen*, Lesben, Trans* und Inter Personen für die revolutionäre Demonstration am 25. November

Wann: 25. November 2020 um 18:00 Uhr

Wo: Auswärtiges Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Überall auf der Welt sind Regierungen von imperialistischen Agenden geleitet, die Menschen zerstören. Diese Agenden sind Kolonisierung, Neoliberalismus, Embargopolitik, Grenzregime, Abschiebepolitik, und Extraktivismus und sie rauben Ressourcen von Land und Leuten, zwingen Siedlungen und Besetzungen auf und verursachen Vertreibung.

Menschen fliehen wegen der destruktiven Politik der weißen Vorherrschaft. Um es klar zu sagen: Weiße Vorherrschaft zerstört Leben im Namen der Menschenrechte, auf der einen Seite mit der Kriegs- und Rüstungsindustrie und auf der anderen Seite mit Lagern, Gefängnissen und blutigen Grenzen.

Wir glauben, dass der Kampf, die Selbstorganisation und die Selbstverteidigung von Frauen* unsere Stärke im Kampf gegen Faschismus, Patriarchat und Rassismus sind.

Wir werden weiterkämpfen und uns gegen alle Formen der strukturellen, politischen, sozialen und ökonomischen Gewalt und Ungerechtigkeit verteidigen. Schwesterliche* Solidarität reicht nicht aus.

Es geht um Widerstand. Nur der Widerstand wird den kolonialen Grenzen und der imperialistischen Agenda ein ENDE setzen.

Lasst uns organisiert sein.

Lasst uns kompromisslos sein.

Lasst uns große Träume haben.

Lasst uns aufstehen.

Unser Kampf ist die ganze Zeit da gewesen und verbindet uns um die ganze Welt. Wir stehen Hand in Hand, Schulter an Schulter zusammen. Denn der Kampf jeder Schwester* ist der Kampf aller Schwestern*. Eine andere Welt ist möglich.

Web: iwspace.de

...vom 19.11.2020

Gespräche zur Ausstellung »Revision: Peripherie als Ort - Das Hellersdorf-Projekt. Fotoserien von Helga Paris und Ulrich Wüst«

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© Helga Paris

Vor über zwanzig Jahren organisierte Ulrich Domröse (scheidender Kurator für Fotografie an der Berlinischen Galerie) die Ausstellung »Peripherie als Ort – Das Hellersdorf-Projekt«, die erstmals in der nGbK in Kreuzberg gezeigt wurde. Nun präsentiert die nGbK noch einmal zwei der damals gezeigten Fotoserien – die Stadtaufnahmen von Ulrich Wüst sowie die Jugendlichen-Porträts von Helga Paris – in ihrer Zweigstelle station urbaner kulturen, in Hellersdorf. Die Arbeiten sollen erneut dem Publikum vorgestellt und diskutiert werden. Hinzu kommen ergänzende Werke beider Fotograf_innen.

Aufgrund der Maßnahmen zur Pandemie-Einschränkung ist die Ausstellung vorübergehend geschlossen. Als begleitprogramm gibt es Online-Veranstaltungen:

Die Veranstaltung findet Online statt (per Zoom).

Anmeldung bis 20. November, 16 Uhr unter: anmeldung@ngbk.de

Bitte geben Sie den Titel der Veranstaltung im Betreff der Email an.



Samstag, 21 NOV 2020

16:00-18.00

Gespräch mit Ulrich Domröse (Berlinische Galerie) und Urs Kohlbrenner (Planergemeinschaft Kohlbrenner) Vor über zwanzig Jahren organisierte Ulrich Domröse (scheidender Kurator für Fotografie an der Berlinischen Galerie) die Ausstellung »Peripherie als Ort – Das Hellersdorf-Projekt«, die 1999 erstmals in der nGbK in Kreuzberg und später vor Ort gezeigt wurde. Domröse lud u.a. die Künstler_innen Helga Paris und Ulrich Wüst ein: »Das Hellersdorf-Projekt entstand aus dem Bedürfnis heraus, die gegenwärtige Entwicklung am Beispiel von Hellersdorf zu reflektieren. Bei den Fotografien war deshalb eine Auffassung gefragt, die das Gesehene eher interpretiert als dokumentiert.«

Zeitgleich stellte der Stadtplaner und Architekt Prof. Urs Kohlbrenner das »Quartierkonzept Hellersdorf – Eine Großsiedlung wird zum Teil der Stadt« vor, das der ehemaligen DDR-Großsiedlung ein neues Gesicht geben sollte. Sowohl Domröse als auch Kohlbrenner arbeiteten für den gleichen Auftraggeber, die Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf (WoGeHe), die sich Ende der 1990er Jahre gegen den rapiden Imageverfall der ›Plattensiedlungen‹ im Osten Berlins mit Mitteln der Bildenden Kunst und der Stadtplanung zu erwehren suchte. Das geplante Gespräch soll diesen entscheidenden Moment insbesondere in Hinblick auf Gegenwart und Zukunft der Siedlungen rekonstruieren.

18:00-20.00

Gespräch mit Inka Schube (Sprengel Museum Hannover) und Wolfgang Kil (Kritiker / Architekt)

Inka Schube hat als Kuratorin für Fotografie am Sprengel Museum Hannover 2004 die erste große Retrospektive der Fotografien von Helga Paris sowie jüngst in der Akademie der Künste am Pariser Platz organisiert. Sie ist außerdem Herausgeberin des kürzlich beim Spector Verlag erschienenen Bildbands mit von ihr im Archiv Paris wiederentdeckten Aufnahmen des Leipziger Hauptbahnhofs. Ihre Ausstellung »Helga Paris Fotografie/Photography« wird vom Institut für Auslandsbeziehungen in der ganzen Welt gezeigt. Beim »Hellersdorfs-Projekt« hatte Inka Schube mitgearbeitet.

Wolfgang Kil studierte gemeinsam mit Ulrich Wüst in Weimar – Kil Architektur, Wüst Stadtplanung. Beide arbeiteten anfangs in ihren Professionen, gaben diese aber bald auf, da sie in der Technokratisierung des DDR-Urbanismus für sich keine Gestaltungsräume mehr erkennen konnten. Während Wüst sich auf die künstlerische Fotografie mit Schwerpunkt Stadtansichten konzentrierte, arbeitete Wolfgang Kil als Fotografie- und Stadtkritiker. Das geplante Gespräch soll sich den Besonderheiten der in der station urbaner kulturen ausgestellten Fotografien widmen.

Web: ngbk.de

...vom 2.11.2020

Roger Melis – In einem stillen Land. Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR

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© Roger Melis

Im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt wird ab 3. November 2020 die neue Sonderausstellung „Roger Melis – In einem stillen Land. Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR“ gezeigt..

Kaum ein zweiter Fotograf hat die Ostdeutschen und ihre Lebenswelt so lange, so intensiv und in so vielen Facetten beleuchtet wie Roger Melis (1940-2009). Drei Jahrzehnte lang bereiste der Mitbegründer und Meister des ostdeutschen Fotorealismus von Berlin aus die DDR als ein Land, das er unter der Herrschaft der SED oft als »still« und erstarrt empfand.

In atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Fotografien dokumentierte er das alltägliche Leben der Menschen in Stadt und Land, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen, aber auch die mehr oder weniger freiwillig absolvierten politischen Rituale im realen Sozialismus.

Web: www.alltagskultur-ddr.de

...vom 21.10.2020

UNANGEPASST Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR-- 27. Oktober 2020, 19.00 Uhr

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© Robert Havemann Gesellschaft

Die Reihe richtet den Fokus auf Frauengruppen, die politisch, sozial oder (sub-)kulturell von den sozialistischen Normen abwichen. Expertinnen und Zeitzeuginnen stellen in einem Online-Werkstattgespräch den aktuellen Forschungsstand vor und vermitteln die Perspektive der Betroffenen.

Am 27. Oktober 2020, 19.00 Uhr:

"Die politische Dimension des Privaten. Künstlerinnen und Geschlechterdifferenz in der zweiten Öffentlichkeit der DDR".

Web: www.havemann-gesellschaft.de

...vom 14.10.2020

„Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive“ – 30 Jahre nach der Wiedervereinigung

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© Bildungsstätte Anne Frank

Am 20.10. um 18.30 Uhr veranstaltet die Bildungsstätte Anne Frank eine Online-Veranstaltung zum Thema, was die Wendejahre für marginalisierte Gruppen bedeutet haben. Adrian Oeser (Hessischer Rundfunk) wird mit den Herausgeber*innen des Sammelbandes „Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive“ (Verbrecher Verlag 2020) sprechen.

Mit dem Talk wird an die im vergangenen Winter in der Bildungsstätte Anne Frank gezeigte Sonderausstellung „Anderen wurde es schwindelig. 1989/90: Schwarz, jüdisch, migrantisch“ angeknüpft, die ebenfalls marginalisierten Perspektiven auf die Wendezeit Raum bot.

Moderation: Adrian Oeser (Hessischer Rundfunk)

Die Veranstaltung findet in der Reihe Tuesday Talk der Bildungsstätte Anne Frank statt. Hier werden Gäste zu aktuellen Themen eingeladen – immer am 3. Dienstag im Monat.

Link zu youtube »

Web: www.bs-anne-frank.de

...vom 17.9.2020

GLOBALER KLIMASTREIK 25.09.2020

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© Friday For Future

Am 25.09. gehen wir weltweit auf die Straße und protestieren für Klimagerechtigkeit – denn die Klimakrise wird im Moment auf dem Rücken derer ausgetragen, die am wenigsten zu ihrer Verursachung beigetragen haben.

Das betrifft vor allem Menschen und Länder des Globalen Südens. Eine Ursache dieser ungerechten globalen Beziehungen ist auch Rassismus. Deshalb streiken wir unter dem Motto „Klimaschutz ist Menschenrecht“

Eine der Stationen für die Abfahrt der Fahrraddemo ist gegenüber des Haus der Demokratie und Menschenrechte. Um 10.30h fahren wir von der Greifswalder Str. 229 gemeinsam zur Friedrichstr.

Web: fridaysforfuture.de