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 Aktuelles

...vom 6.10.2021

2-G-Regel in unseren Veranstaltungsräumen

Seit dem 1. Oktober können bei uns im Haus die Räume unter Einhaltung der 2-G-Regel genutzt werden. Dies bedeutet, dass der Havemann-Saal (https://hausderdemokratie.de/Vermietung) unter Einhaltung jener Regel bis zu 99 Personen fassen kann und auch der kleine Veranstaltungsraum (https://hausderdemokratie.de/Vermietung) wieder für Buchungen zur Verfügung steht.

Generell empfehlen wir, dass auch bei Durchführung von 2-G-Veranstaltung vorher ein Schnelltest gemacht wird, um die generelle Ansteckungsgefahr weiterhin zu minimieren. Die Stiftung Haus der Demokratie stellt keine Tests zur Verfügung. Auf Grund eines erhöhten Anfrageaufkommens für Räume sollten sich Interessierte frühzeitig mit Frau Corina Bernic (veranstaltung@hausderdemokratie.de) bezüglich freier Raumkapazitäten in Verbindung setzen.

Web: hausderdemokratie.de

...vom 30.9.2021

Nachruf auf Reinhard Schult

Aktuell
© Wikipedia

Wir trauern um Reinhard Schult. Wir haben ihn als engagierten, zielstrebigen Menschen mit Durchhaltevermögen erlebt. Er konnte Zukunft entwerfen und Menschen dafür gewinnen. Dabei war er immer authentisch. Diese Eigenschaften sind selten geworden. Wir werden ihn vermissen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Vorstand der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Web: www.havemann-gesellschaft.de

...vom 27.9.2021

Positives Ergebnis beim Volksentscheid

Aktuell

Der Vorstand des Hauses der Demokratie und Menschenrechte freut sich über den Ausgang des Volksentscheides "Deutsche Wohnen und Co. enteignen". Über 56% der abgegebenen Stimmen fielen zu Gunsten des Entwurfs aus. Wir werden nun weiterhin die Umsetzung dessen verfolgen und die Initiative unterstützen.

Eine erste Pressemitteilung zum Votum findet sich hier: https://www.dwenteignen.de/2021/09/pm-volksentscheid-gewonnen/.

...vom 8.9.2021

Weiterhin Solidarität mit der Berliner Krankenhausbewegung

Der Vorstand vom Haus der Demokratie begrüßt das Ergebnis der Urabstimmung bei den Kolleg*innen der Berliner Krankenhausbewegung, die mit einer überwältigenden Mehrheit von über 98% für die Fortsetzung des Arbeitskampfes gestimmt haben. Wir werden weiterhin die streikenden Kolleg*innen mit denen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen und wünschen ihnen viel Kraft für ihren berechtigten Arbeitskampf.

...vom 20.8.2021

Solidarität mit der Berliner Krankenhaus-Bewegung

Solidarität mit der Berliner Krankenhaus-Bewegung

Der Vorstand der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte unterstützt ausdrücklich die Berliner Krankenhausbewegung und ihren dreitägigen Warnstreik, der am Montag, den 23. August, beginnt. Klatschen war gestern! Seit Jahren bekommen die Krankenhausbeschäftigten und ihre Patient*innen die schlechten Arbeitsbedingungen im Krankenhaus zu spüren.

Jetzt reicht es!

Die Beschäftigten von Charité und Vivantes fordern einen Tarifvertrag, Entlastung für eine Mindestpersonalbesetzung und die Beschäftigten der Vivantes Töchter fordern den TVöD für alle!

Weitere Infos unter: https://berliner-krankenhausbewegung.de/

...vom 1.7.2021

#unteilbar solidarisch – gerade jetzt! Großdemonstration am 4. September 2021 in Berlin

Aktuell
© #unteilbar

#unteilbar – Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft!

Aufruf zur #unteilbar-Demonstration am 4. September 2021 in Berlin

Die politischen und gesellschaftlichen Missstände haben sich im vergangenen Jahr dramatisch zugespitzt. Weltweit wurde mit der Pandemie offensichtlich, was gesellschaftlich falsch läuft. Auch in Deutschland sind immer mehr Menschen von Armut betroffen oder haben Existenzängste. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des Klimawandels immer bedrohlicher. Während Menschenfeindlichkeit und Rassismus vermehrt Zustimmung finden, sterben täglich Menschen an den EU-Außengrenzen.

Gerade jetzt ist der Moment, um #unteilbar auf die Straße zu gehen: Stoppen wir die soziale Spaltung der Gesellschaft und die Verschärfung der Klimakrise! Streiten wir für eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst selbstbestimmt leben können und in der das Wohl aller im Mittelpunkt steht! Im Vorfeld der Wahlen machen wir unmissverständlich klar: Wir lassen nicht zu, dass soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden.

So kann es nicht weitergehen.

In der Coronakrise wird der Abstand zwischen Wohlstand und Armut noch größer. Menschen im Niedriglohnsektor, in prekärer Beschäftigung und ohne Einkommen werden nicht nur sozial und wirtschaftlich härter von der Krise getroffen. Sie haben auch ein deutlich erhöhtes Risiko, schwer an Covid 19 zu erkranken. Derweil steigen Mieten ungebremst. Viele Menschen müssen in zu kleinen Wohnungen oder in Gemeinschaftsunterkünften wohnen. Geflüchtete müssen in Lagern leben. Arbeitsmigrant*innen, etwa in der Fleischindustrie oder in der häuslichen Pflege, arbeiten oft jenseits aller sozialen Standards. Der große Personalmangel im Gesundheits- und Pflegebereich und, damit verbunden, die nicht hinnehmbaren Arbeitsbedingungen sind Folgen jahrzehntelanger Kommerzialisierung. Und es sind vor allem Frauen, die die Krise mit bezahlter und unbezahlter Sorge-Arbeit abfedern. Die Auswirkungen dieser Politik sind für uns alle spürbar: Sie verstärkt Ungleichheit und spaltet unsere Gesellschaft. Rassistische, antifeministische und antisemitische Gewalt nehmen zu.

Die wachsende Ungleichheit zeigt sich auch auf internationaler Ebene: Statt Impfstoffe zu globalen öffentlichen Gütern zu machen – wie im letzten Jahr versprochen –, haben sich die reichsten Länder den Löwenanteil gesichert und die Patente bleiben in den Händen weniger Großunternehmen. Obwohl der Klimawandel ungebrochen voranschreitet, wird der dringend notwendige sozial-ökologische Umbau nationalen Egoismen und kurzfristigen Profitinteressen geopfert.

Wir fordern andere politische Prioritäten:

Wir wollen eine Gesellschaft ohne Armut, in der die Grundbedürfnisse aller Menschen gesichert sind. Menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen, Bildung, Gesundheitsversorgung und Wohnraum dürfen nicht dem Markt überlassen werden!

Wir wollen eine Politik, bei der diejenigen, die Reichtum angehäuft haben, die Kosten der Krise tragen. Für eine Umverteilung von oben nach unten!

Wir wollen eine Demokratie, die für alle da ist und die von allen mitgestaltet werden kann. Für eine geschlechtergerechte, antirassistische und inklusive Gesellschaft, an der alle gleichermaßen teilhaben können und die allen Kindern ein kindgerechtes Aufwachsen ermöglicht!

Wir kämpfen gegen strukturellen Rassismus und jegliche Zusammenarbeit mit der extremen Rechten und stehen für einen gesellschaftlichen Antifaschismus – im Osten wie im Westen. Wir schließen die Reihen gegen Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und Antifeminismus!

Wir setzen uns ein für die Menschenrechte aller, für das Recht auf Schutz und Asyl und für eine gerechte Bewältigung der Klimakrise – vor Ort und weltweit. Menschenrechte sind #unteilbar!

Wir fordern einen weltweit gerechten Zugang zu COVID 19-Impfstoffen!

Für einen demokratischen Aufbruch der Vielen!

Wir kommen aus antirassistischen Gruppen, der Krankenhaus- und Care-Bewegung, Mieter*innen-Initiativen, Menschenrechtsorganisationen, aus antifaschistischen Gruppen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, feministischen und queeren Gruppen, netzpolitischen Organisationen, der Anti-Kriegs-Bewegung und der Klimabewegung. Wir sind religiös oder nicht, BIPoC und Weiße, mit und ohne Migrationsgeschichte, jung und alt, mit oder ohne Behinderung, haben unterschiedliche Geschlechter und sexuelle Orientierungen. Gemeinsam gehen wir am 4. September 2021 in Berlin auf die Straße: #unteilbar für eine gerechte und solidarische Gesellschaft – gerade jetzt!

Web: www.unteilbar.org

...vom 11.6.2021

"50 Jahre Scherben" - Ein Vortrag über die Band TON STEINE SCHERBEN

Aktuell
© Dr. Maurice Schuhmann

Rio Reiser, Kopf der Agit-Prop-Band „Ton Steine Scherben“ (TSS), war einer der einflussreichsten deutschen Musiker – und zudem auch Anarchist. Im Jahr 1970 erschien mit „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ ein Soundtrack für die Revolte der 70er und 80er Jahre; zwei Jahre später dann das Doppelalbum „Keine Macht für Niemand!“, dessen Titel eine Anleihe an eine Überschrift aus einer Anarchopostille war.

TSS galt aber nicht als „reine“ Anarchoband, sondern erfreute sich auch in anderen linken Kreisen hoher Beliebtheit – außer bei den moskautreuen Kommunistinnen, die ihnen ihren Anarchismus vorwarfen. In einem Vortrag soll das Wirken jener Band, die zwischen 1970 und 1985 existierte, gewürdigt werden.

Der Vortrag wurde am 25.9.2020 im Haus der Demokratie und Menschenrechte aufgezeichnet und von der Bibliothek der Freien organisiert:

Link zum Vortrag

Facebook von Dr. Maurice Schuhmann »

Website der Bibliothek der Freien »

Web: tube.tchncs.de

...vom 11.6.2021

Aktionstag zum Unterschriften Sammeln DW Enteignen im HdDM

Aktuell
© Deutsche Wohnen und Co Enteignen

Wir schließen uns dem Aufruf zum "Endspurt" der Enteignungskampagne an und veranstalten einen Aktionstag am Donnerstag den 17.06. vor dem Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Str. 4. Alle Initiativen und Gruppen sind nochmal dazu aufgerufen, ihre Großcousinen, Eckkneipenbesitzerinnen und Nachbarn (et. al.) in einem letzten Kraftakt von den Vorzügen einer Enteignung der großen Berliner Immobilienkonzerne zu überzeugen. Am 17.06. werden wir feierlich die von uns gesammelten Unterschriften an das Kiezteam Prenzlauer Berg überreichen und gemeinsam mit allen Interessierten eine Sammelrunde im Volkspark Friedrichshain veranstalten.

Web: www.dwenteignen.de