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 Aktuelles

...vom 4.5.2020

Es blieb der Schmerz eines bitteren Sieges

Aktuell
© VVN-BdA

Am späten Abend des 8. Mai 1945 unterzeichneten – wenn auch widerwillig – Generalfeldmarschall Keitel, Admiral von Friedeburg und Generaloberst Stumpff die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht im sowjetischen Oberkommando Berlin-Karlshorst. Unter den Fahnen der Antihitlerkoalition unterschrieben der Marschall der Sowjetunion Shukow, der britische Luftmarschall Ted, der US-General Spaatz und Frankreichs General de Lattre de Tassigny um 22:15 Uhr die damit ratifizierte Kapitulationsurkunde. Nach Moskauer Zeit war es bereits 0:15 Uhr. Radio Moskau berichtete am 9. Mai über das Ende des blutigsten aller Kriege. Auf allen Kontinenten, aber besonders in den von Wehrmacht, Ordnungspolizei und SS okkupierten, geschundenen und ausgebeuteten Ländern feierten Millionen Frauen und Männer die Niederlage des deutschen Faschismus. Nicht nur Freudentränen standen vielen in den Augen. Es blieb der Schmerz eines bitteren Sieges, die Trauer um Familienangehörige und Freunde, die millionenfachen Opfer von Terror und Vernichtungskrieg. „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ heißt es in Paul Celans „Todesfuge“, 1944 in Czernowitz verfasst. In dem antifaschistischen Bündnis mit Alliierten der Antihitlerkoalition trugen die Rote Armee und die Völker der Sowjetunion den Hauptteil der zivilen und militärischen Anstrengungen. Ihre millionenfachen Opfer bleiben unvergessen.

Web: telegraph.cc

...vom 24.4.2020

Offener Brief von 44 Organisationen an den Regierenden: Berliner Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete JETZT

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© Flüchtlingsrat Berlin

Offener Brief der Zivilgesellschaft an die Regierenden von Berlin -- Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete JETZT!

Seit Jahren statuiert die EU auf den griechischen Ägäisinseln ein abschreckendes Beispiel für potentielle Flüchtlinge. Im Namen von 44 Organisationen der Zivilgesellschaft mit einem Offenen Brief den Regierenden Bürgermeister, den Innensenator und die Abgeordentenhausfraktionen auf, das Berliner Landesaufnahmeprogramm jetzt konkret vorzubereiten und schnell umzusetzen.

Web: fluechtlingsrat-berlin.de

...vom 7.3.2020

Themenraum emanzipation. | 03.03. - 26.04.20

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© »kaboom«

Emanzipation bedeutet, sich frei zu machen von Erwartungen, Stereotypen, körperlichen Idealbildern und vermeintlichen Standards. Emanzipation bedeutet zu kämpfen – für die Gleichberechtigung aller Menschen. Sie geht alle etwas an.

Web: www.zlb.de

...vom 29.2.2020

Frauen*streik/feministischer Streik Deutschland

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© Frauen*streik Komitee Berlin

Wir streiken! Wir fordern!

… denn wir erschaffen den Reichtum!

Wir fordern die Gewerkschaften, auf zum Streik aufzurufen!

Wir fordern das Recht auf politischen Streik!

Benachteiligung bei sozialer Absicherung stoppen!

Web: frauenstreik.org

...vom 17.2.2020

29.02.20 „ … feindlich-negative Elemente …“ Repression gegen Linke und emanzipatorische Bewegungen in der DDR

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© AK Geschichte

29. Februar, 20 Uhr, Buchladen „Schwarze Risse“, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

In acht Beiträgen werden historische Abschnitte, Einzelbeispiele oder Überblicksdarstellungen geliefert, die alle deutlich machen können, dass Repression in der DDR ein fester Bestandteil dieses Herrschaftssystems war.

Es diskutieren: Bernd Gehrke, Renate Hürtgen (Herausgeber*innen), Anne Seeck, Markus Mohr, Christoph Jünke (Autor*innen)

Web: geschichtevonuntenostwest.wordpress.com

...vom 12.2.2020

15.2.20 -- Film „Spuren – Die Opfer des NSU“ mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Aysun Bademsoy

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© One World Berlin – Menschenrechte aktuell

Spuren – das sind nicht nur Hinweise am Tatort, sondern auch die Verletzungen und Narben bei den Angehörigen der Opfer und in der gesamten Gesellschaft.

Regisseurin Aysun Bademsoy begibt sich auf die Suche nach diesen Spuren und stellt sich dabei die Frage, welcher Prozess diese Verletzungen überhaupt heilen könnte. Ein vielschichtiger Dokumentarfilm, der das Scheitern von Ermittlern und Justiz beleuchtet – und den Angehörigen der Opfer endlich eine Stimme gibt.

Web: www.humanistische-union.de

...vom 9.2.2020

21. März: Internationaler Aktionstag gegen Rassismus

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© Bündnis Neukölln

Weltweit gehen am 21. März Menschen auf die Straße, um gemeinsam gegen Rassismus und rechte Hetze, für ein solidarisches und respektvolles Miteinander zu protestieren. Auch in Deutschland finden vielerorts Aktivitäten statt. In Rudow, Britz und Nord-Neukölln verüben Neonazis seit Jahren Anschläge auf Menschen, die sich gegen Rassismus und Faschismus, für Demokratie, Toleranz und Geflüchtete engagieren. Mit dem rechten Terror sollen sie eingeschüchtert werden. Dagegen setzen wir unsere Solidarität.

Web: www.buendnis-neukoelln.de

...vom 3.2.2020

Seebrücke-Demo für die Aufnahme von Menschen aus griechischen Lagern

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© Seebrücke

AKTIONSTAG 08. Februar 2020

Samstag, 8.2., 14 Uhr vor dem Auswärtigen Amt

#WirHabenPlatz – Unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus den Lagern auf den griechischen Inseln nach Deutschland evakuieren!

Web: seebruecke.org