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Im Januar 1990 nahmen DDR-Oppositionsgruppen die Friedrichstraße 165 als Haus der Demokratie in Besitz. Zum 15-jährigen Bestehen des Hauses, das seit 1999 als Haus der Demokratie und Menschenrechte im Prenzlauer Berg existiert, entstand die Ausstellung zur Geschichte dieses derzeit größten NGO-Hauses in Deutschland. Aus der DDR-Oppositionsbewegung des Herbstes 1989 hervorgegangen, ist das Haus bis heute ein Bezugspunkt zivilgesellschaftlicher Bestrebungen geblieben.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag demokratischer Basisarbeit. Sie bietet Anstöße für eine Diskussion über den Platz alternativer Gruppen in der Gesellschaft – in der DDR, der Wendezeit und in der vergrößerten Bundesrepublik. Diese Gruppen sind darauf angewiesen, gesellschaftliche Unterstützung zu finden. Anders als die Inhaber staatlicher und privater Macht brauchen sie die öffentliche Diskussion für ihre Arbeit. So sind sie nicht nur Kritiker, sondern auch Kritisierte. Die Ausstellung will zu Auseinandersetzung und Mitarbeit einladen.

Die Texte der Ausstellung "Vielfalt und Dialog" sind in einer Broschüre zusammengefasst, die hier heruntergeladen werden kann: Download (pdf-Dokument: 3,4 MB)

Dass die Geschichte unseres Hauses schon immer mehr war als die Geschichte eines Gebäudes, zeigt ein Blick ins Inhaltsverzeichnis von Ausstellung und Broschüre:


I. Aufbruch wohin?

  • Umwelt-Bibliotheken: 1986 bis 1991
  • Oppositioneller Pluralismus
  • Briefe, Unterschriften, Demonstrationen: Bürgerbewegung als Opposition
  • Entweder – oder?
  • Für und wider ...
  • Bündnisse und Spaltungen
  • Die Wahlen 1990: die ersten ...
  • ... und die letzten
  • Die materiell-technische Basis zivilgesellschaftlicher Gruppen. Teil I: Die DDR-Mark
  • „Das verdammte Geld“ – die Finanzierung zivilgesellschaftlicher Gruppen. Teil 2: Die West-Mark

II. Demokratie braucht Zeit und Raum

  • Vom Bierpalast zum Haus der Demokratie (1887 bis 1989)
  • Die Orte der Berliner Opposition bis zum Herbst 1989
  • Die Entscheidung des Runden Tisches und des Ministerrates der DDR, Objektwahl und Einzug
  • Vom Einzug zur Vereinsgründung
  • „Nur Eigentum zählt“?
  • Die Gründungsorganisationen
    * GRÜNE LIGA e. V. – Netzwerk Ökologischer Bewegungen. VISIONEN haben – NETZWERK knüpfen – HANDELN anregen
    * Unabhängiger Frauenverband
    * NEUES FORUM
    * Initiative für eine Vereinigte Linke
    * Initiative Frieden und Menschenrechte
    * Demokratie jetzt
  • Schichtwechsel. Der Wandel der Mieterstruktur im Berliner Haus der Demokratie
  • Selbstorganisation: die Diktatur der Aktivisten? Modelle für ein demokratisches Haus
  • Treuhand und Bürgerbewegte
  • Restitution
  • „Eine GmbH ist eine GmbH ...“
  • Wem gehört das Haus der Demokratie?
  • Der Verkauf der Friedrichstraße 165 und der Umzug des Hauses der Demokratie

III. Von der Bürgerbewegung zur Zivilgesellschaft

  • Vom Samisdat zu den Wendemedien (I)
  • Vom Samisdat zu den Wendemedien (II)
  • Einmal Oppositionsblatt – immer Oppositionsblatt? Von den „Umweltblättern“ zum „telegraph“
  • Totalverweigerung in der DDR
  • Du sollst nicht Spalten! Kritik an Atomwaffen und Kernkraftwerken – Vom Kirchendach zum Ministerrat
  • Frieden schaffen ohne Waffen
  • Autonome Antifa in der DDR bis zum Herbst 1989
  • Autonome Antifa in der DDR ab Herbst 1989
  • Aufarbeitung der Staatssicherheitsvergangenheit: ein Erfolg?
  • Jenseits von Plan und Markt: das Netzwerk ostdeutscher Betriebsräte OSTWIND

IV. Das Projekt Haus der Menschenrechte

  • Das Projekt „Haus der Menschenrechte“ (I)
  • Nichts begriffen ... Das Projekt „Haus der Menschenrechte“ (II)
  • 1992/93: Hoffnungen und Krise. Das Projekt „Haus der Menschenrechte“ (III)
  • 1994-1996: Neubeginn mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Osteuropa und Rückkehr zur Anhalter Straße. Das Projekt „Haus der Menschenrechte“ (IV)
  • 1997-1999: Annäherung und Zusammengehen mit dem Haus der Demokratie. Das Projekt „Haus der Menschenrechte“ (V)
  • Alltag und Utopie. Ein Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin

 

 

Veranstaltungen

Do, 23. 11. um 19:00

Südkorea am Scheideweg

Film und Diskussion

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Mo, 27. 11. um 19:00

Hintergründe des syrischen Krieges - Backgrounds on the War in Syria

Eine Debatte unter Linken - A debate within the Left

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Mo, 04. 12. um 19:00

Bedeutung des Aufstands von Gwangju 1980 für die Demokratisierung Südkoreas bis heute

Abschlussveranstaltung Foto-Ausstellung

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Das ganze Programm...

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