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Ausgangspunkt und Arbeitsgegenstand der Stiftung ist das gleichnamige Haus der Demokratie und Menschenrechte, das heute in der Berliner Greifswalder Straße 4 dem aktuellen Engagement für Bürger- und Menschenrechte Raum bietet. Bürgerbewegungen arbeiten basisdemokratisch und dialogorientiert. Ihr Prinzip ist nicht die Rationalität der Verwertung, sondern die der Verständigung. Die Bündelung gesellschaftlicher Kompetenz, wie sie unter solidarischen Menschen entsteht, ist die wichtigste Kraft, die sie staatlicher oder privater Herrschaft entgegenstellen.

Die politische Unabhängigkeit des Hauses basiert auf der Arbeit und den finanziellen Beiträgen seiner Mieter. Dabei müssen einerseits die Schranken für die Nutzung unserer Räume so niedrig wie möglich gehalten werden, um vielen die Arbeit hier zu ermöglichen, andererseits aber müssen die Einnahmen den Erhalt des Hauses und die weitere Arbeit der Stiftung sichern.

Von Zeit zu Zeit gelingt es uns, einem selbst gesetzten Anspruch zu genügen: aus der Vernetzung von verschiedenen Gruppen und mit den „Freiräumen“ des Hauses neuen sozialen Bewegungen den Start zu erleichtern. So bei den Anti-Hartz-Protesten Ende 2002 und während der Montagsdemonstrationen in Ostdeutschland 2004. Voraussetzung dafür ist der lange Atem, den es braucht, um ein Haus zu unterhalten, das nicht die Reichen und Mächtigen auf seiner Seite hat.

Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte: Klaus Schlüter (Erster Vorsitzender), Hans-Andreas Schönfeldt (Zweiter Vorsitzender), Tobias Baur, Judith Braband, Christoph Bruch, Volkmar Deile, Peter Franck, Thomas Klein, Annett Mängel, Peter Scheffel, Berit Schröder und Rainer Wahls.

Mitglieder des Vorstands:
Heidemarie Kruschwitz und Sebastian Gerhardt

 

 

 Veranstaltungen

Fr, 10. 09. um 19:00
Vortrag und Diskussion

Hinrichtungen als politische Waffe in der Islamischen Republik Iran

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Mo, 13. 09. um 16:00
Öffentliche Ausstellungsführung

Der kurze Herbst der Utopie - 1989

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Do, 16. 09. um 10:00
Pressekonferenz

Kindeswohl oder Ausgrenzung ? – Zur Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte

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