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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Dienstag, 28. 02. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Stadtpolitische Organisierung im Wandel

Vortrag und Diskussion

Hddlogos_transparent2Im Nachwende-Berlin gab es von links unten immer wieder stadtübergreifende Organisierungs- und Mobilisierungsansätze: etwa bei Protesten gegen Rassismus und Krieg oder auf kommunaler Ebene bei gemeinsamen Mobilisierungen gegen neoliberalen Stadtumbau und Privatisierung. Die Konflikte und Sollbruchstellen in Europa, Deutschland und Berlin sind nicht weniger geworden, verlangen den sozialen Bewegungen aber – zusätzlich zu ihren Alltagskämpfen – weitere gemeinsame Anstrengungen ab.
Deshalb: Welche stadtpolitischen Konflikte stehen in Berlin vor der Tür? Wie lassen sich vielfältige punktuelle Widerstände und Berlins Widerspenstigkeit bündeln und verstärken? Am Beispiel der Berliner Mieterproteste wollen wir Mittel und Vorgehensweisen diskutieren, die eine wirkliche demokratische Einmischung darstellen und das Vertretungsmonopol von Senat und Verwaltung aufbrechen können.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Mittwoch, 01. 03. um 18:30 | Robert-Havemann-Saal

Erneuerbare Energie für Berlin: Wie gelingt die Wärmewende in der Hauptstadt?

Podiumsdiskussion

Logo-Kohleausstieg-VA-1.3.17-powershiftAm 1. März 2017 lädt das Bündnis Kohleausstieg Berlin dazu ein gemeinsam über mögliche Wege zu einer Wärmeversorgung ohne fossile Energieträger in Berlin zu diskutieren. Gemeinsam mit unseren ReferentInnen wollen wir unter anderem folgende Fragen diskutieren: Welche Rolle spielen Fernwärme- und Nahwärmenetze in einer 100% erneuerbaren Wärmeversorgung in Berlin? Welchen Beitrag können und sollen Technologien wie Solarthermie, Geothermie, Umweltwärme, Biomasse und Power-to-Heat in einer dekarbonisierten Berliner Wärmeversorgung leisten? Und welche politischen Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?

Es diskutieren:
Claudia Kunz (Agentur für Erneuerbare Energien): “Die neue Wärmewelt – Szenario für eine 100% Erneuerbare Wärmeversorgung“

Elisa Dunkelberg (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung): Überblick über Wärmewende im „Berliner Energie – und Klimaschutzprogramm“

Ralph Klebsch (BLS Energieplan) – Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung in Berlin

Moderation: Laura Weis, PowerShift

Um Anmeldung bei Laura.Weis@power-shift.de wird gebeten.

Veranstalter: PowerShift e.V.

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Freitag, 10. 03. um 19:00 | Raum 1102

100 Jahre Russische Revolution

Ein Versuch über libertäre Geschichte und aktuelle Erkenntnisse

bibderfreienSchon Michail Bakunin prophezeite im Streit mit den Marxist*innen seiner Zeit die üblen Folgen eines autoritären "Sozialismus". Zeitzeugen der Russischen Revolution beobachteten später die neue "Sowjetgesellschaft", so Emma Goldman, Alexander Berkman, Volin, Augustin Souchy und Rudolf Rocker.
1920 schon verfasste Rudolf Rocker seine Broschüre "Der Bankerott des russischen Staatskommunismus". Was wurde aus der Forderung "alle Macht den Räten" im kommunistischen Staat? Wieso kam es im Frühjahr 1920 in Petrograd zu einem heimlichen Treffen der Anarchist*innen? Weshalb schrieb Berkman im französischen Exil ein Buch mit dem Titel "Der Bolschewistische Mythos"?
Der Vortrag bietet eine kompakte Darstellung brisanter Wahrheiten rund um die Revolution in Russland, aus denen auch heute noch zu lernen ist. Vortrag und Diskussion, Eintritt frei.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Montag, 13. 03. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Ausgegrenzt - Perspektiven auf die Deutsche Visavergabepraxis

Podiumsdiskussion

Logo_Zugvoegel-850x400-farbeBei der Diskussion geht es um folgende Fragen: Spielt institutioneller Rassismus bei der Visavergabe eine Rolle? Was könnten die Vor- und Nachteile von Bewegungsfreiheit sein? Wie ist das Kriterium „mangelnde Rückkehrbereitschaft“ zu verstehen und inwieweit spielt es eine Rolle in der Visavergabepraxis?

Veranstalter: Zugvögel, interkultureller Süd-Nord-Austausch e.V.

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Dienstag, 14. 03. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal

Agenda-Setting im postfaktischen Zeitalter - NGOs als Treiber oder Getriebene?

Plenum und Strategieratschlag des Forum Umwelt & Entwicklung 2017

Der Leitungskreis möchte den Arbeitsbericht 2016 und die Arbeitsschwerpunkte 2017 vorstellen und mit den Mitgliedsorganisationen diskutieren. Alle zwei Jahre wird der Leitungskreis neu gewählt, auch dies steht 2017 wieder an. Alle Mitgliedsorganisationen sind herzlich eingeladen, Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen.

Anschließend haben wir wie immer einen inhaltlichen Schwerpunkt, der diesmal um Kommunikationsstrategien und -formen geht. Das Schwerpunktthema lautet:

Agenda-Setting im postfaktischen Zeitalter - NGOs als Treiber oder Getriebene?

NGOs klagen, mit ihren Themen nicht durchzudringen - trotz erdrückender Faktenlage. Vom Klimawandel bis zu Antibiotikaresistenzen – alles wird verdrängt, verharmlost, ignoriert. Die Wirtschaft klagt, die Chlorhühnchen-Kampagnen der NGOs haben die Politik im Griff und machen den Standort Deutschland kaputt, obwohl sie die besseren Fakten habe. Die Medien klagen, sie können immer weniger Fakten recherchieren, weil Qualitätsmedien im Internetzeitalter immer mehr kaputtgehen. Selektive, subjektive Wahrheiten – aber was stimmt?
Richtig ist, die Medien und damit die politische Öffentlichkeit befinden sich in einem gewaltigen Umbruch. Wie man Agenda-Setting betreibt, verändert sich damit auch. Die Erwartungen an die kritische, progressive Zivilgesellschaft nehmen zu, können wir ihnen gerecht werden? Müssen wir mehr auf Emotionen setzen, wenn Fakten beliebig werden oder nicht mehr durchdringen? Oder müssen wir im Gegenteil mehr denn je auf sachliche Fakten beharren?

Dazu freuen wir uns auf eine Keynote von
Michael Schroeren, Pressesprecher des BMUB, Ex-Pressesprecher des NABU und der Grünen
Anschließend diskutieren darüber:
Yvonne Weber, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BUND
Harald Schumann, Journalist und Buchautor
Katharina Nocun, Bloggerin, Campaignerin und Aktivistin

Moderation: Jürgen Maier

Programmablauf:
17.00 Begrüßung, Arbeitsbericht 2016, Diskussion
17.30 Politische Schwerpunkte 2017
18.00 Schwerpunktthema

Wir bitten um Anmeldung an Marijana Todorovic todorovic@forumue.de

Veranstalter: Forum Umwelt und Entwicklung

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Freitag, 17. 03. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

FORTY EIGHT CRASH - Lieder & Texte aus der Revolution von 1848

Musikalisch-theatralisches Bühnenprogramm Stefan Körbel & Michael Letz

Fotoduo„Gegen Demokraten helfen nur Soldaten…!“ – Wissen Sie vielleicht, von wem diese legendäre Zeile stammt? Allerhöchstwahrscheinlich nicht. Die Musiker Körbel & Letz aber sind tief in die Archive gestiegen und haben dabei Erstaunliches zu Tage gefördert. Genug für eine ganze Reise durch die revolutionären Zeiten der Historie.
Das musikalische Duo fackelt ein furioses Feuerwerk ab und zieht dabei alle Register seines kabarettistisch-musikalischen Könnens. Acht Musikinstrumente und diverse Requisiten runden die Atmosphäre ab und bereiten den Boden für urbanen Folk und überraschende Entdeckungen. Und auch wenn sie später in der offiziellen preußisch-deutschen Geschichtsschreibung weitgehend totgeschwiegen oder verfälscht wurden, waren die Ereignisse dieser Jahre unter patriotischen und emanzipatorischen Kräften nie vergessen. 1848 – dieses Jahr des ersten Versuchs einer großen Befreiung.

Veranstalter: Stefan Körbel, Michael Letz und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Dienstag, 21. 03. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

"Klimahauptstadt ernst gemeint? 100 Tage Rot-Rot-Grün"

Podiumsdiskussion

Berliner-Energietisch-LogoDer rot-rot-grüne Koalitionsvertrag liest sich wie die Ankündigung zu einem drastischen Kurswechsel in der Berliner Energiepolitik: Der Kohleausstieg soll kommen, das Stadtwerk wachsen und die Stromnetze rekommunalisiert werden. 100 Tage nach Vereidigung des neuen Senats laden Berliner Energietisch und Kohleausstieg Berlin dazu ein, der neuen Koalition auf den Zahn fühlen: Wo ist Rot-Rot-Grün schon tätig geworden? Wie ambitioniert und schnell werden die restlichen Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden? Und wo müssen wir noch Druck machen?

Es diskutieren:

Daniel Buchholz, Sprecher für Stadtentwicklung/Umwelt/Klima (SPD Berlin) (angefragt)

Stefan Taschner, Sprecher für Energie (Bündnis 90/Die Grünen Berlin)

Harald Wolf, Sprecher für Verkehr, Energiewirtschaft, Beteiligungen (Die Linke Berlin)

Moderation: Laura Weis, Eine-Welt-Promoterin für Klima- und Ressourcengerechtigkeit, PowerShift e.V.

Veranstalter: Berliner Energietisch und Kohleausstieg Berlin

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Freitag, 24. 03. um 18:30 | Robert-Havemann-Saal

Berlin von unten - aber wie?

Veranstaltungs-Wochenende

Logoentwurf-Berlin-von-unten-zweiGentrifizierung, wachsender Rechtspopulismus, Rückzug des Staates aus der sozialen Verantwortung, marktkonforme Demokratie, Schuldenbremse u.v.m. – alles alltägliche Realitäten, mit denen sich Einzelne, Gruppen und Inis auseinandersetzen müssen. Die Berliner Zivilgesellschaft ist auf vielen politischen Feldern aktiv und streitet für ihre Überzeugungen von Gleichberechtigung und politischer Teilhabe. Ob dies nun in der Stadtteilpolitik geschieht, der Unterstützung von Geflüchteten, den Mietenprotesten oder Sozialberatungen, klar ist: Die Berliner Stadtpolitik darf nicht allein der Parteiendemokratie überlassen werden!
Gleichzeitig verschärfen der wachsende Rechtspopulismus und die Krise der repräsentativen Demokratie die Situation vieler Akteur*innen, die schon seit Jahren mit den Auswirkungen einer immer rigider durchgesetzten Verwertungslogik konfrontiert sind. Viele Initiativen und Gruppen arbeiten am Anschlag – und die Situation wird sich 2017 kaum bessern.
Wie sollen wir mit dieser Situation und dem Druck umgehen, der langfristig alle sozialen Kräfte in Berlin betrifft? Bringen thematischer Austausch und übergreifende Vernetzung die Berliner Initiativen und Akteur*innen weiter? Und wie könnten Organisierungsmodelle dafür aussehen?

Als ersten Auftakt zu diesen Fragestellungen laden wir am letzten Märzwochenende Inis, Akteur*innen und Netzwerke zu einer Zusammenkunft ein. Das Treffen dient dem Kennenlernen stadtpolitischer Organisierungsmodelle in der Bundesrepublik, wirft aber auch einen Blick auf aktuelle Modelle von unten in spanischen Städten. Die leitenden Fragestellungen dabei: Wie kann Demokratisierung durch stadtpolitische Konflikte ausgeweitet werden? Und welche Möglichkeiten eröffnet die übergreifenden Zusammenarbeit Basisinitiativen, die sie alleine nicht erreichen können?

Programm

Freitag, 24.3. um 18.30 Uhr im Robert-Havemann-Saal

18.30 Uhr: Vorstellung der Initiative zur Gründung eines stadtpolitischen Netzwerks in Berlin

19 Uhr: »Rebellische Städte und die andere Demokratie von unten - Von anderen Lernen!«

Veranstalter: Berlin von unten – Initiative zur Gründung eines stadtpolitischen Netzwerks und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Samstag, 25. 03. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal

Berlin von unten - aber wie

Veranstaltungs-Wochenende

Logoentwurf-Berlin-von-unten-zwei

Programm

10 Uhr: Wie sieht die Initiativen-Landschaft in Berlin aktuell aus? Studie von Hendrik Sander

11 Uhr: Demokratie von unten – aber wie? Input von Roland Roth

13 bis 14 Uhr: Pause

14 bis 17 Uhr: Diskussion + Roadmap zu Erfahrungen, den bestehenden und sich in der Entwicklung befindenden Netzwerke in Berlin – Welche Konflikte, welche Möglichkeiten gibt es?

Ab 18.15 Uhr: Gemeinsames Tafeln, Schwatzen und Musik

Veranstalter: Berlin von unten – Initiative zur Gründung eines stadtpolitischen Netzwerks und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Donnerstag, 30. 03. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Digitale Aufrüstung zum Cyberkrieg?

Vesper – Menschenrechte aktuell

Die Bundeswehr erklärt den Cyberraum zum potentiellen Kriegsgebiet – welche Gefahren drohen auf welcher rechtlichen Grundlage?
Gegenwärtig wird die Bundeswehr mit einer neuen Einheit „Cyber- und Informationsraum“ aufgerüstet. Mit dieser digitalen Kampftruppe mit (geplant) fast 15.000 Einsatzkräften wird der „Cyber-Raum“ zum potentiellen Kriegsgebiet erklärt, beteiligt sich die Bundesrepublik am globalen Wettrüsten im Cyberspace – bislang ohne Parlamentsbeteiligung, ohne demokratische Kontrolle und ohne Rechtsgrundlage. Diese Militarisierung des Internets und des gesamten Cyberraums dient nach Plänen des Bundesverteidigungsministeriums nicht nur der Verteidigung gegen Cyberattacken von außen, sondern dadurch soll die Bundeswehr auch zu kriegerischen Cyberangriffen auf andere Staaten befähigt werden. Das bedroht nicht nur militärische Informations- und Kommunikationssysteme, sondern vor allem auch zivile kritische Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung, Verkehrs- und Gesundheitswesen.
Spätestens hier stellen sich dringliche Fragen nach der völkerrechtlichen Beurteilung und Regelung dieser Materie: Ab wann ist Cybergewalt zwischen Staaten völkerrechtswidrig, wann ist sie konventionellen bewaffneten Angriffen gleichzusetzen, wie den Urhebern zuzurechnen; inwieweit grenzen Regeln des Völkerrechts dieses digitale Schlachtfeld ein oder müssen neue Regeln her – eine Art digitale Konvention?

Darüber diskutieren wir unter anderem mit

Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt/Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Redaktion ‘Ossietzky‘, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Humanistische Union e.V.

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Di, 28. 02. um 19:00

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100 Jahre Russische Revolution

Ein Versuch über libertäre Geschichte und aktuelle Erkenntnisse

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