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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Mittwoch, 10. 05. um 19:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)

„Du wurdest operiert, damit du nicht mehr wie ein Meerschweinchen gebärst“

Diskussionsveranstaltung zur Situation der Menschenrechte von Frauen in Peru

frauen-peruWährend des bewaffneten internen Konfliktes in Peru wurden unzählige Frauen zu Opfern von Gewalt und Missbrauch; die peruanische Wahrheits- und Versöhnungskommission geht davon aus, dass 20 % aller Opfer der bewaffneten Übergriffe und brutalen Massaker Frauen waren. Auch das Programm der Zwangssterilisierungen in der Fujimori-Zeit richtete sich maßgeblich an arme und indigene Frauen. Viele dieser Opfer warten noch heute darauf, dass ihnen Gerechtigkeit zuteilwird in Form von Wiedergutmachungen.
Aber auch heute ist die Gewalt gegen Frauen in Peru unerträglich hoch. Eine neue junge Frauenbewegung geht jetzt dagegen auf die Straße und hat viele Mitkämpferinnen mobilisiert.

Wir wollen dies mit einer peruanischen Besucherin diskutieren, die viel zu diesen Fragen zu sagen hat:

Mariel Távara Arizmendi ist Psychologin an der Universität Nacional Mayor de San Marcos. Sie ist Feministin und war Teil des Teams von DEMUS, einer Nichtregierungsorganisation für Frauenrechte. Sie hat sich mit der Verteidigung der Rechte der Frauen und speziell mit der Verteidigung der sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen beschäftigt. Sie war an der Koordination von öffentlichen Kampagnen beteiligt und hat zusammen mit anderen Aktivistinnen die Mobilisierung „Ni Una Menos“ gegen die Gewalt gegen Frauen und die Ermordung von Frauen initiiert.

Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt, es gibt eine Übersetzung ins Deutsche.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher und Besucherinnen.

Veranstalter: Informationsstelle Peru e.V. – Berliner ISP-Gruppe

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Donnerstag, 11. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Esperanza

Lesung

Bild-Esperanza-VA-VVNBdA-11.5.17Von ihrer Kindheit, vom Leben unter Franco und von dem Jugendfreund Alfonso hat Esperanza nie erzählt. Dieses Schweigen will ihre Tochter Karla nicht länger hinnehmen, als plötzlich ein Unbekannter in Berlin auftaucht, der offenbar ihr Halbbruder ist.
»Warum bist du eigentlich damals aus Spanien weggegangen?«, fragen nun auch ihre Enkel, die noch viel zu klein sind, um zu verstehen. Und die längst erwachsene Tochter torkelt haltlos durchs Leben. Alle Wurzeln gekappt, kein Blick zurück, das geht so lange gut, bis eines Tages ein fremder Mann vor der Tür steht und Esperanza aus vertrauten Augen ansieht. Vor Jahrzehnten hatte sie Spanien verlassen, als Gastarbeiterin in Deutschland eine Anstellung und in Karl- Otto einen guten Mann gefunden. Beinahe vergessen sind die Sprache ihrer Kindheit, Gerüche und Farben der Landschaft, die Armut, alle Erinnerungen, aller Schmerz. Über die Vergangenheit spricht Esperanza nie, doch als Juan in Berlin auftaucht, beginnt die Familie zu ahnen, dass Esperanza in Spanien vieles zurückgelassen hat.
Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende, und Esperanza macht sich, begleitet von ihrer Tochter, auf die Reise nach Spanien, um das Schweigen zu brechen und sich ihren Dämonen zu stellen. Der raffiniert gebaute Familienroman erzählt von Gastarbeiterschicksalen und der Erfahrung der Fremdheit, von den Abgründen der spanischen Geschichte und vom Umgang mehrerer Generationen mit den blinden Flecken der eigenen Biographie.

Die Autorin
Marina Caba Rall wurde 1964 in Madrid geboren, kam zehnjährig nach Deutschland und wuchs in Tübingen auf. Nach ihrem Magisterabschluss in Geschichte, studierte sie Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen ››Konrad Wolf‹‹ in Potsdam-Babelsberg. Sie arbeitet für die Lateinamerika- Redaktion der Deutschen Welle TV und ist Drehbuchautorin und Regisseurin von Dokumentar- und Spielfilmen. Esperanza ist ihr erster Roman.

Moderation: Hans Coppi

Veranstalter: Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, der Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Freitag, 12. 05. um 10:00 | UfU Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V.

Business Interest and the Environmental Crisis

Fachgespräch

ufu-farbigFachgespräch: „Business Interest and the Environmental Crisis“
Wenn Natur ein rares Gut ist, welche Ansätze sind dann erfolgsversprechend um sie zu regulieren? Wie wirkt es sich aus, wenn Handels- und Wirtschaftsprinzipien in internationalen Konventionen verankert werden? Werden Fragen nach Eigentum, Wert und Bepreisung zufriedenstellend gelöst?
Das Unabhängige Institut für Umweltfragen und das Forum Umwelt und Entwicklung laden herzlich zu einem Fachgespräch über ökonomische Instrumente zur Lösung der ökologischen Krise und zur Finanzialisierung der Natur ein. Zu Gast sind die Herausgeberinnen des Buches "Business Interest and the Environmental Crisis", Kanchi Kohli und Manju Menon vom Centre for Policy Research, New Delhi (Indien).

Wann? 12.05.2017; 10.00 - 12.00 Uhr

Wo? Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V., Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Vorderhaus, 4. Stock

Um Anmeldung bis zum 05.05. bei Franziska Sperfeld (franziska.sperfeld@ufu.de) wird gebeten.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Programme
10 am Welcome and round of introduction
10:10 Findings of the book "Business interest and the Environ-mental Crisis" and alternative ways to govern the environmental crisis (Kanchi Kohli and Manju Menon)
11 am Facilitated discussion
12 am Farewell

CONTENT of "Business Interest and the Environmental Crisis"
Is the world going through an environmental crisis? If yes, who has caused it and where does the onus to remedy it lie? If one is to go by the policy debates and outcomes worldwide, the existence of a crisis seems established, the attribution contested, and the road map for remedies under perpetual review. Each year several international conventions revisit their priorities and national governments review their responses to problems of deforestation, biodiversity loss, climate change, water availability and pollution.

A collection of essays in the edited volume, Business Interests and the Environmental Crisis, [edited by Kanchi Kohli and Menon Menon] brings together analysis on how the policy discourse on the environmental crisis has borrowed economic and trade principles to address the ‘environmental’ problem. The discussions and negotiations are to account for the “scarcity” of nature. If nature is no longer available in plenty, how should one view it, value it and live with it? These are at the root of the conversations at international environmental gatherings.

The attempt has been to understand these conversations through four elements: commodity, pricing or valuation, ownership, and regulation. While finding solutions to a crisis, how does nature come to be viewed as a commodity and what might have prompted the introduction of the principles of valuation and compensation while presenting solutions? Where do these solutions interface with the demands for defining clear property rights and putting in place a regulatory framework to shape our consumption of the environment?
The thematic essays explore the theme of the book through a range of sectors and “solutions”. These include water pricing, climate change, forest rights, access and benefit sharing, knowledge privatization, coal extraction and the commodification of built space.
Detailed contents can be found here.

AUTHOR BIOS

Kanchi Kohli is researcher and writer working on environment, forest and biodiversity governance in India. Her work explores the links between law, industrialization and environment justice. One of her current areas of research locates the concept of commodification of nature in real time environment policy and sustainability discourses.

Manju Menon has researched and written on Environment, Law and Development for over two decades. Her main areas of work are environmental law making and implementation processes and regulatory decisions on siting of infrastructure projects. She collaborates with local, regional and thematic networks working on decentralised resource governance and environmental compliance.

Veranstalter: Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V.

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Freitag, 12. 05. um 16:00 | Robert-Havemann-Saal und Foyer

XXXII. 2017 Black International Cinema Berlin

12.-14.05.2017 Filmfestival

EFFE_LABEL_2017_18-label-black-inter-filmXXXII. 2017 Black International Cinema Berlin
"Footprints in the Sand?" ExhibitionBerlin 2017
Visuelle Dokumentation – Fotografische Ausstellung
THE COLLEGIUM – Forum & Television Program Berlin
Black International Cinema Berlin - Filmbeiträge aus dem Archiv

A Complexion Change
“I know a way exists...”

Vor langer Zeit führte eine Einladung vom Theater des Westens nach West-Berlin, Deutschland, im Jahr 1980 zur Gründung von Fountainhead® Tanz Thèâtre. Darauf folgte Black International Cinema Berlin, THE COLLEGIUM - Forum & Television Program Berlin, "Footprints in the Sand?" ExhibitionBerlin sowie Cultural Zephyr e.V. und der Beginn von Kunst- und Kulturveranstaltungen im Tempodrom, Amerika Haus und weiteren Veranstaltungsorten in Berlin, Europa und international.

Die Idee von einem Black Cultural Festival entstand, als die Wahrnehmung der Existenz von Menschen aus Afrika und der afrikanischen Diaspora zunehmend offensichtlich wurde, einschließlich der Kenntnisse über die Militärkräfte der USA, Großbritanniens und Frankreichs, die in West-Berlin stationiert waren.
Unseren Entwicklungsprozess begleitend existierte die Notwendigkeit, uns und die Öffentlichkeit über die historischen Beiträge der Nachkommen aus dem afrikanischen Kontinent zu informieren.
Mit Unterstützung unserer deutschen KollegInnen und mit dem Interesse der oben genannten Gruppen entwickelten wir 1986 das erste Black Cultural Festival in Europa – 3 Wochen voller Aufregung, Ideen und Anstrengung!

Das Black International Cinema Berlin begann, mit Unterstützung von Erika und Ulrich Gregor, im Kino Arsenal in der 3. Festivalwoche – und so wurde diese Filmwoche mit Beiträgen aus dem Kontinent Afrika und weiteren interkulturellen diasporischen Ländern gegründet.

Eine Vision von Möglichkeiten leuchtete glücklicherweise immer vor uns und zeigte uns einen Weg der Inspiration für die Weiterführung kultureller Beiträge und Veranstaltungen in einer Vielzahl von Bereichen bis in die Gegenwart.
Dieses Licht wollen wir mit anderen Menschen teilen, so wie in der Vergangenheit und hoffentlich in der Zukunft.
I know a way exists für uns und Sie!
Lassen Sie uns weiter streben und fortschreiten.
I know a way exists...

In der heutigen Zeit der internationalen Besorgnis über die zunehmend frustrierten und verärgerten BürgerInnen vieler Länder, die aus dem sozioökonomischen Fortschritt ihrer Gesellschaften ausgeschlossen werden, sowie der Aufnahme von Neuankömmlingen, ist die Aussage "I know a way exists..." gedacht und gefühlt als eine dynamische Formel für die Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Bedürfnissen dieser Menschen.

“Politics is a concentrated expression of economics” - Vladimir Lenin

Vom 12.-14. Mai 2017 zeigen eine Reihe von FilmemacherInnen im Haus der Demokratie und Menschenrechte ihre Mittel, um durch visuelle Künste zu demonstrieren, auf welche Art und Weise sie "einen Weg kennen".

“Yes, we can and Yes, we better…” - Barack Obama und Donald Muldrow Griffith

“I may not make it if I try, but I damn sure won’t if I don’t…” - Oscar Brown Jr.

Die 32. Ausgabe des Black International Cinema Berlin 2017 befasst sich mit "A Complexion Change", ein historisch bedeutsames Teilen von menschlichen Beiträgen, die an Gesellschaften weltweit und innerhalb dieser geleistet werden.
"I know a way exists..." versucht, konstruktive Ansätze zu diesen geschichtlichen Entwicklungen zu leisten und gleichzeitig friedliche Mittel für die Anpassung jeder Gesellschaft an ihre neuen Welten zu schaffen.

Auf dem Festival werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und internationaler Thematik gezeigt. Zum größten Teil sind es unabhängige Produktionen, die in Deutschland nur auf dem Black International Cinema Berlin zu sehen sind. Die Filme, darunter kurze und lange Spielfilme, Dokumentationen und experimentelle Filme, kommen in diesem Jahr aus Sierra Leone, Äthiopien, Italien, USA, Deutschland, Brasilien, Frankreich, Slovenien, Österreich, Pakistan, Madagaskar, Belgien, Portugal und Kolumbien.

Die visuelle Präsentation "Footprints in the Sand?" Exhibition Berlin 2017, Rickys Bücherstand mit mehr als 200 Buchtiteln internationaler Schwarzer AutorInnen und die Seminare “So, you wanna make a documentary?” mit Prof. Ken Wyatt und “Is Donald Trump the Thilo Sarrazin of the USA?” mit Alinka Seth widmen sich "I know a way exists..." durch Literatur, künstlerischen Ausdruck und zum Nachdenken anregenden Diskurs.

Die Veranstaltung bietet in einer respektvollen Atmosphäre die Möglichkeit, in Welten zu reisen, die einem oftmals verschlossen bleiben. Diese Einblicke und die Möglichkeit des kulturellen und künstlerischen Austausches sind ein wertvoller Schatz im Hinblick auf die Bemühungen um ein besseres Verständnis, wachsende Kooperation und ein konstruktives Zusammenleben in unserer sich wandelnden Gesellschaft.

Infos und Programm: www.blackinternationalcinema.de/BIC17/bic_17.html

Veranstalter: Prof. Donald Muldrow Griffith, Fountainhead® Tanz Théâtre/Cultural Zephyr e.V.

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Freitag, 19. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Linke aus der Türkei und Kurdistan im deutschen Knast

Infoveranstaltung

rote-hilfe-berlinWährend es in Deutschland seit längerer Zeit wenige Aktivist_innen gibt, die ihr politisches Engagement im Gefängnis büßen müssen, gibt es seit langer Zeit eine große Zahl linker Aktivist_innen aus Kurdistan und der Türkei, die im deutschen Knast sitzen.
Die Vorwürfe gegen sie sind: Spenden sammeln, Informationsveranstaltungen und Konzerte vorbereiten und Demonstrationen organisieren. Lediglich durch den Paragrafen 129b wird diese politische Arbeit illegalisiert. Da eine Verfolgung durch das Justitzministerium angeordnet werden muss, nimmt diese Repression eine politische Sonderstellung ein. Wir wollen über die laufenden Verfahren und die Inhaftierten informieren.
Weg mit §129b!

Veranstalter: Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Berlin

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Freitag, 19. 05. um 19:00 | Raum 1102

"Unser Wille zur Macht werde Protest gegen alle Formen der Unterdrückung ..."

Zur Rezeption von Friedrich Nietzsche im Anarchismus

bibderfreienVorstellung einer Neuerscheinung

Als der libertäre Arzt Fritz Brupbacher (1874-1945) den im Titel genannten Aufruf 1943 formulierte, war es bereits zu spät. Totalitäre Herrschaftsformen hatten sich um seine schweizerische Heimat herum etabliert. Bedrückt von diesem Zustand verfasste Brupbacher Dutzende Aphorismen, in denen er versuchte, psychologische Mechanismen zu beschreiben, mit denen Menschen in Zukunft dem Autoritarismus widerstehen könnten. Dabei berief er sich auch auf den Gedanken vom "Willen zur Macht" aus der Philosophie Nietzsches, ebenso wie es vor ihm viele andere Anarchistinnen und Anarchisten aus Brupbachers Generation getan hatten. (Buchvorstellung durch den Autor) (Eintritt frei)

Dominique F. Miething: Anarchistische Deutungen der Philosophie Friedrich Nietzsches. Deutschland, Großbritannien, USA (1890-1947). Nomos, Baden-Baden 2016, 533 S., 99 EUR, ISBN 978-3-8487-3711-6

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Samstag, 27. 05. um 11:00 | Robert-Havemann-Saal und Foyer

„Sind wir noch zu retten?
Heutige Herausforderungen und die UN-Nachhaltigkeitsziele“

Oekumenischer Ratschlag

Oekumenischer-Ratschlag-Berlin-Logo-GFS-Auf dem Oekumenischen Ratschlag in Berlin soll beraten werden, ob der konziliare Prozess durch die von den Vereinten Nationen beschlossenen Ziele nachhaltiger Entwicklung und umgekehrt die nachhaltige (deutsche und globale) Entwicklung durch den Konziliaren Prozess neue und wichtige Impulse erhalten kann.

Der Ratschlag möchte dazu beitragen, die SDGs aus der Perspektive des konziliaren Prozesses in die öffentliche und speziell auch kirchliche Diskussion zu bringen.
Hilfreich dazu können auch die bisherigen Resultate der Akademie Solidarische Oekonomie sein.

Der Konziliare Prozess hat sich zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, die Konsultationen und Studien zu zahlreichen Unterthemen hervorgebracht hat. Die wichtigsten Ziele: Eine unter Mitwirkung der Betroffenen gestaltete Wirtschaft im Dienst des Lebens, Schutz der Gemeingüter, angefangen bei Wasser, Wissen, Luft und Boden, Ausbau und Verbindlichkeit der Menschenrechte, Ausbau von Friedens- und Mediationsdiensten, Änderung der Lebensstile. Das sind Bausteine eines gerechten Friedens.

Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) sind erfreulicherweise ein gutes Stück deckungsgleich mit den Zielen des Konziliaren Prozesses. Doch hat die Zusammenarbeit zwischen Regierungsvertretern, Konzernen und Zivilorganisationen bei der Formulierung des 38-Seiten-Papiers deutliche Spuren hinterlassen. Es ist ein Kompromisspapier. Dennoch können die SDGs, wenn sie kritisch betrachtet werden, nicht nur auf globaler Ebene, sondern auch auf lokaler Ebene der notwendigen großen Transformation unserer Produktions- und Konsummuster neue Impulse geben. Dazu braucht es geeignete Kommunikationsprozesse, Bildungsmaterialien und Anstöße in Kirchenleitungen, Initiativen und Gemeinden. Wir sehen eine große Chance darin, dass sich bestehende und neu zu bildende ökumenische Initiativen, Gemeinden und Kirchenleitende Gremien in die kommunalen Nachhaltigkeitsprozesse im Rahmen der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ einbringen. Dabei sollte mit den vom Rat für Nachhaltige Entwicklung geschaffenen „Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeit“ (RENN), die in jedem Bundesland vertreten sind, zusammengearbeitet werden (www.RENN-Netzwerk.de). RENN-VertreterInnen werden beim Ratschlag am Samstag, den 27. Mai 2017 (Samstag des Kirchentags) von 11:00 – 17:30h im Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, teilnehmen.

Vorgesehen sind Impulsreferate zu „11:15 h: Sind wir noch zu retten? Heutige Herausforderungen und die UN-Nachhaltigkeitsziele“ von Dr. Wolfram Stierle (BMZE) und Dr. Maja Göpel (Wuppertal Institut). Außerdem eine Analyse zu den Widerständen gegen die Umsetzung der SDGs und ihre Überwindung. Am Nachmittag dann Gruppenarbeit zur Vertiefung der Impulsreferate und zur Arbeit Regionaler Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN).

Anmeldung unter E-Mail-Adresse „Anmeldung-Oekumenischer-Ratschlag-2017-Berlin@ecunet.de“

Kontakt: Stiftung Oekumene, Lindenspürstr. 30, 70176 (bis 18. Mai 2017), www. oekumenischer–ratschlag.de

Veranstalter: Ökumenische Initiativgruppe Eine Welt (OEIGEW)

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Veranstaltungen

Mi, 10. 05. um 19:00

„Du wurdest operiert, damit du nicht mehr wie ein Meerschweinchen gebärst“

Diskussionsveranstaltung zur Situation der Menschenrechte von Frauen in Peru

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Do, 11. 05. um 19:00

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Fr, 12. 05. um 10:00

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