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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Donnerstag, 28. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Kolumbien: Trotz Friedensprozess – Humanitäre Krise und anhaltende Gefahr für Menschenrechtsverteidiger*innen

Vesper - Menschenrechte aktuell

Bild-Vesper-Okt-1704-Demo-fuer-Frieden_Quibdundoacute-_Michaela-PfistermitCopyrightuntenIm vergangenen November unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die marxistische FARC Guerilla nach vierjährigen Verhandlungen einen Friedensvertrag, der den über 50jährigen Bürgerkrieg beenden soll. Damit ist ein erster wichtiger Schritt getan.
Dennoch bestehen viele der Konfliktlinien nach wie vor – ebenso wie weitere illegale bewaffnete Gruppen. Neo-paramilitärische Gruppen und die ELN Guerilla dringen in die von den FARC verlassenen Regionen vor und kämpfen dort um die Vorherrschaft: Kontrolle über Bevölkerung und Ressourcen, Drogenanbau und Transportwege. In diesem Kontext steigt die Zahl der ermordeten Menschenrechtsverteidiger*innen und Gemeinde-vertreter*innen, die sich für ihre Rechte sowie die Verteidigung von Land und natürlichen Ressourcen einsetzen.

Gleichzeitig missachten Bergbauunternehmen Umweltstandards und Gewohnheitsrechte indigener Gruppen und verschärfen so die humanitäre Krise der betroffenen Bevölkerung.

Der Aufbau eines dauerhaften Friedens mit sozialer Gerechtigkeit – insbesondere auch in ländlichen Regionen – bleibt eine enorme Herausforderung.

Es diskutieren zum Thema:

• Daniela Simm: Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe. Die DKH unterstützt in besonders vom Konflikt betroffenen Regionen ländliche Bevölkerung z.B. durch Bildungsarbeit, psychosoziale Begleitung von Opfern und Schutzprogramme.

• Dr. Annelen Micus: Juristin mit Schwerpunkt Vergangenheits-aufarbeitung sowie Wirtschaft und Menschenrechte. In den vergangenen Jahren begleitete sie die indigenen Wayúu im Kampf um ihre Rechte gegenüber dem Bergbauunternehmen Cerrejón im Nordosten Kolumbiens.

Moderation: Christiane Schwarz, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.

Zusätzlich zeigen wir bis zum 29. September die Ausstellung im Robert-Havemann-Saal:

„Basta ya – Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf ein Ende der Gewalt“

Die Ausstellung richtet sich gegen das Vergessen der Auswirkungen des jahrzehntelangen Konflikts und unternimmt den Versuch, den Erlebnissen der Betroffenen ein Bild und eine Stimme zu verleihen.

Die Ausstellung kann von Mo bis Fr von 10 – 17 Uhr kostenlos im Haus der Demokratie und Menschenrechte besichtigt werden.

Unter dem Motto ‘Menschenrechte aktuell’ veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit Brot und Käse, Wasser und Wein

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Humanistische Union e.V., kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V., Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Dienstag, 03. 10. um 11:00 | Robert-Havemann-Saal

Kritische Öffentlichkeit: Medien unter Druck

Matinee 3. Oktober zu Carl von Ossietzkys Geburtstag

Flyer-Matinee-Vesper An der Matinee wirken mit:

Dr. Arnold Schölzel, stellv. Chefredakteur der Berliner Tageszeitung junge Welt: Undemokratische Machtverhältnisse im Mediensektor und ihre fatalen Folgen

Daniela Dahn, Journalistin und Schriftstellerin; „Ossietzky“-Mitherausgeberin: Pressefreiheit schließt die Freiheit der Kritik an der Presse ein

Ulla Jelpke, Mitglied des Bundestags, Fraktion Die Linke; „Ossietzky“-Mithrsg.: Pressefreiheit verteidigen – in der Türkei, aber auch in der Bundesrepublik

Moderation: Dr. Rolf Gössner, RA/Publizist, Internationale Liga für Menschenrechte

Mit Musikbeiträgen von Omid Bahadori, akustische Gitarre

Die Medienlandschaft ist im Umbruch und im Aufruhr. Die Konzentration auf dem deutschen Zeitungsmarkt schreitet voran. Die Kritik an den selbsternannten „Leitmedien“ nimmt angesichts von Desinformation, „Lügen durch Weglassen“ und mangelnder Selbstreflexion seit Jahren zu. Eine kritische Gegenöffentlichkeit verschafft sich – zumeist über soziale Medien – Gehör und entwickelt subversive Kraft. Die Deutungshoheit gerät ins Wanken und die Medien stehen unter Druck.
Angesichts dieser Entwicklung stellen sich zahlreiche Fragen: Kommt die Presse, kommen die Medien ihrer Kontrollfunktion als „Vierte Gewalt“ gegenüber Regierungen, Staat und Wirtschaftmacht genügend nach? Sind sie noch Wächter der Demokratie und des Rechtsstaats, von Bürger- und Freiheitsrechten? Oder betreiben sie mitunter Propaganda, Manipulation, eigene interessengeleitete Politik bis hin zu Feindbild-produktion und Kriegstreiberei?
Wie steht es also um die Qualität der sogenannten „Qualitätspresse“, die mit einem starken gesellschaftlichen Vertrauensschwund zu kämpfen hat. Und wie wirken sich die zunehmenden staatlichen und persönlichen Angriffe auf Presse- und Meinungsfreiheit im In- und Ausland aus – zuletzt der Entzug der Akkreditierung von über 30 Journalisten beim G20 in Hamburg durch das Bundespresseamt auf Druck des Bundeskriminalamts? Und wie kann man sich in Zeiten von „Lügen- und Lückenpresse“, „Fake-News“, „alternativen Fakten“, „Verschwörungs-theorien“ und „Querfront“ überhaupt noch in der Medienlandschaft zurechtfinden? Bieten innere Pressefreiheit in Redaktionen und überhaupt demokratische Strukturen im Mediensektor einen Ausweg, um unabhängigen, überparteilichen, kritischen und kompetenten Journalis-mus zu gewährleisten?

Das Haus der Demokratie und Menschenrechte befindet sich in der Greifswalder Straße 4, vom Alexanderplatz zu erreichen mit Tram Linie 4 oder Bus Linie 200, jeweils bis „Am Friedrichshain“.

Der Saal ist ab 10.30 h geöffnet. Die Veranstaltung endet gegen 13 Uhr.

Veranstalter: Das Haus für Demokratie und Menschenrechte (Stiftung/Verein), die Internationale Liga für Menschenrechte, die Zweiwochenschrift Ossietzky

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Freitag, 06. 10. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal

„Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939.“

Internationale Buchpremiere

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939. Fotoausstellung

buchcoverMit den Herausgebern Georg Pichler und Heimo Halbrainer.
Eine Veranstaltung des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR) und mit Unterstützung der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin.

80 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs unternimmt das Buch den Versuch, eine Leerstelle im sozialen Gedächtnis Österreichs zu füllen und aus einer interdisziplinären Perspektive über die Teilnahme der rund 1.400 Österreicher und Österreicherinnen nachzudenken. Aktuelle Erkenntnisse in der internationalen Aufarbeitung des Themenbereichs, die Öffnung russischer Archive und die jüngsten Forschungsergebnisse zur österreichischen Geschichte der dreißiger und vierziger Jahre erlauben es, einen neuen Blick auf das Thema zu werfen. Im Rahmen der gedächtnispolitischen Debatte um den Stellenwert des Bürgerkriegs in der spanischen und europäischen Geschichte werden Themenkomplexe wie die künstlerische und literarische Verarbeitung, der Beitrag der Frauen, Übersetzen und Dolmetschen, ideologische Aspekte innerhalb der Internationalen Brigaden oder die Teilnahme von Österreichern auf Seiten der aufständischen Generäle behandelt.

Hg. von Georg Pichler und Heimo Halbrainer. Graz: CLIO 2017

Veranstalter: Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939“ (KFSR), Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Freitag, 06. 10. um 18:30 | Robert-Havemann-Saal

Dokumentarfilm „Franco vor Gericht: Das spanische Nürnberg?“

Voraufführung des Rohschnitts [ab 2018 im Kino] mit den Filmregisseuren Dietmar Post & Lucía Palacios

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939. Fotoausstellung

© Dietmar Post / playloud.org

Franco vor Gericht: Das spanische Nürnberg? ist der neue Kinodokumentarfilm von Lucía Palacios und Dietmar Post. Nach dem Erfolg von Die Siedler Francos, ihrer ersten Auseinandersetzung mit dem Erbe der Diktatur, richten die Filmemacher ihren Blick nun auf eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte: Den Völkermord in Spanien, begangen während des Putsches 1936, dem anschließenden fast dreijährigen Krieg (1936-1939) und der darauf folgenden faschistischen Diktatur General Francos (1939-1977). Nachdem 2008 der Versuch, die Verbrechen vor einem spanischen Gericht aufzuklären, gescheitert war, bemüht sich seit 2010 die argentinische Justiz, noch lebenden mutmaßlichen Tätern der Franco-Diktatur aufgrund begangener Verbrechen gegen die Menschlichkeit den Prozess zu machen.

Ist dies das Ende der jahrzehntelangen Straflosigkeit?

Hintergrund:

DAS ENDE DER IMMUNITÄT DES FRANQUISMUS?

Der sogenannten “argentinischen Klage” wurde am 14. April 2010 in Buenos Aires stattgegeben. Die Untersuchungsrichterin María Servini de Cubría verfolgt das Ziel, den noch lebenden mutmaßlichen Tätern der spanischen Diktatur den Prozess zu machen.

Servini hat bisher 24 internationale Haftbefehle gegen z.T. hochrangige Vertreter der Franco-Diktatur ausgestellt. Die spanische Justiz und die spanische Regierung verweigern die Kooperation. Anhörungen der Beschuldigten wurden bisher erfolgreich verhindert. Die Begründung: a) Die Verbrechen seien als Einzelfälle längst verjährt und keinesfalls systematisch gewesen, b) Sie fallen unter das Amnestiegesetz von 1977, welches nicht nur politische Gefangene amnestierte, sondern auch alle Delikte, die von Vertretern des Franco-Regimes in den Jahren zwischen 1936 und 1977 begangen wurden. Das Amnestiegesetz widerspricht somit der internationalen Rechtssprechung, laut derer kein Gesetz ein Gerichtsverfahren bezüglich Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhindern darf, da diese als nicht verjährbar gelten. Unter diese Verbrechen fallen u.a. “Völkermord” und “gewaltsames Verschwindenlassen von Personen”, Verbrechen, die laut Anklageschrift in Spanien systematisch und in unverstellbarem Ausmaß begangen wurden.

Wird es Servini gelingen, diese Hindernisse zu überwinden und die Beschuldigten zu vernehmen? Wird es möglich sein, ausreichende Beweise vorzulegen, um die Beschuldigten tatsächlich auf die Anklagebank zu setzen? Und gesetzt den Fall, dass es zu einem Verfahren kommt, könnte dieser Prozess dann der letzte sein, der sich mit einer Diktatur des 20. Jahrhunderts beschäftigt? Ist ein “spanisches Nürnberg” möglich?

Auf der ersten offiziell genehmigten Reise nach Spanien in 2014 vernimmt Servini erstmals Opfer vor spanischen Gerichten. Das Folteropfer Julen Kalzada sagt nach der Anhörung in Gernika: “Es wird wohl kein zweites Nürnberg geben, aber nun besteht die Chance, dass, wie die Nazis damals, jetzt die Franquisten zur Rechenschaft gezogen werden.”

Der Film stellt folgende Fragen:

Ist der sogenannte “Spanischer Bürgerkrieg” vielleicht kein Bürgerkrieg gewesen?
Fand ein geplanter Völkermord statt?
War die Franco-Diktatur wesentlich repressiver als bisher angenommen?
War der Übergang von Diktatur zu Demokratie weniger vorbildlich als bisher beschrieben?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur – Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur – unser Beitrag“ vom 06. – 08.10.2017 statt.

Eintritt: Spende von 2 € erwünscht.

Veranstalter: „Helle Panke e.V. – Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit dem Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR), Rosa Luxemburg Stiftung und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Donnerstag, 19. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Mit direkter Demokratie den Bergbau stoppen?!

Film und Diskussion im Rahmen der 3. Alternativen Rohstoffwoche

19.10-bergbauOb in den USA gegen Fracking oder in Kolumbien gegen Goldförderung - weltweit gehören Bürger*innenentscheide zum Reportoire von Protestbewegungen gegen industriellen Bergbau. Instrumente direkter Demokratie benötigen jedoch einige Ressourcen. Vieleorts, jedoch nicht überall gelingt es, mit Bürger*innentscheiden Bergbauprojekte zu stoppen. Der Film "Si paramos la Colosa, Paramos cualquier Cosa" von Hanna Thiesing dokumentiert Bürger_innenentscheide (consultas populares) im Protest gegen das Goldminenprojekt La Colosa in Kolumbien.
Im Anschluss stellen Neelke Wagner (Mehr Demokratie e.V.) und Kristina Dietz (FU Berlin) die Studie "Mit Bürger*innenentscheiden gegen Bergbau und Fracking" vor und diskutieren über das Potential und die Herausforderungen direktdemokratischer Instrumente in Protesten gegen Bergbau. Inwiefern lohnt sich der Einsatz solcher Verfahren? Welche mobilisierenden und demokratisierenden Effekte gehen von ihnen aus? Und was können wir von Kolumbianer*innen lernen?

Über den AK Rohstoffe

Die Veranstaltungen in der Alternativen Rohstoffwoche werden organisiert von Mitgliedern des Netzwerks AK Rohstoffe. Hierzu gehören Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen, die sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen des Rohstoffabbaus weltweit auseinander setzen.

Die Alternative Rohstoffwoche findet im Jahr 2017 zum dritten Mal statt. Ziel ist es, auf die unterschiedlichen Auswirkungen des Rohstoffabbaus hinzuweisen. Deutschland ist abhängig vom Import von metallischen, mineralischen und fossilen Rohstoffen. Der Abbau dieser Rohstoffe findet häufig auf Kosten der Umwelt und unter Verletzung von Menschenrechten statt. Die bundesdeutsche Politik berücksichtigt diese Auswirkungen nicht ausreichend bei ihrer Unterstützung der Industrie für eine erhöhte Versorgungssicherheit. Aufgrund der globalen Herausforderungen braucht es eine andere, eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik. Diese muss folgende Ziele haben:

Rohstoffverbrauch senken
Menschenrechte effektiv schützen
Zivilgesellschaft schützen und stärken

Twittern Sie gerne mit unter: #ARW3

Weitere Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie online unter: http://alternative-rohstoffwoche.de

Foto: La Colosa Bildquelle: Hanna Thiesing

Veranstalter: Forschungsgruppe GLOCON an der Freien Universität Berlin, Mehr Demokratie e.V

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Samstag, 21. 10. um 12:00 | Robert-Havemann-Saal und Foyer

Crowdsourcing – wie können Projekte durch ehrenamtliches Engagement wirkungsvoll unterstützt werden?

3. EcoCrowd Convention 2017

EcoCrowdDie EcoCrowd Convention ist eine jährliche Netzwerkveranstaltung, zu der erfolg-reiche und potenzielle Projektstarter, Experten sowie Crowdfunding-Interessierte zusammenkommen, ihre Erfahrungen teilen und die Möglichkeit des persönlichen Austauschs besteht. Das diesjährige Thema lautet: Crowdsourcing – wie können Projekte durch ehrenamtliches Engagement wirkungsvoll unterstützt werden? Es werden Vorträge zu spannenden und neuen Themen gehalten, Workshops angeboten und gemein-sam über zukünftige Weiterentwicklungen diskutiert. Jeder ist willkom-men und kann sich mit einbringen! Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Ehrung zum Projekt des Jahres 2017 aus einer vorab Online-Wahl sowie ein Interview mit dem Projektinitiator.

Als Speaker dürfen wir herzlich begrüßen:

Crowdfunding-Experte Shai Hoffmann (Social Entrepreneur und Aktivist) Anja Thonig vom Crowdfunding Campus (Marketingmanagerin und Projektleiterin)
Crowdinvesting-Experte Patrick Mijnals (Gründer und Geschäftsführer von bettervest) und
Crowddonating-Experte Björn Lampe, Vorstand der gut.org gAG (Betreiberin von Betterplace.org).

Weitere Informationen zum Programm und Tickets für die Veranstaltung: http://convention.ecocrowd.de

Für das leibliche Wohl ist dank des The Real Junkfood Projekt, die Essen aus geretteten Lebensmitteln zubereiten, und unserer Getränkesponsoren Bionade, KULAU und OSTMOST gesorgt.

Veranstalter: Deutsche Umweltstiftung

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Freitag, 27. 10. um 19:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)

Olaf Briese: Anarchismus im 21. Jahrhundert - Ausgewählte Probleme und Perspektiven

Vortrag mit Diskussion

bibderfreienAnarchismus führt als theoretische Strömung ein Schattendasein - allerdings nur im deutschsprachigen Raum und nur was die akademische Sphäre betrifft. International gesehen gibt es rege Forschungsdiskussionen, hierzulande konzentriert sich der Diskurs auf den außerinstitutionellen Bereich. Der Vortrag zeichnet ausgewählte Debattenschwerpunkte der letzten zwei Jahrzehnte nach, arbeitet heraus, inwiefern sich neue Entwicklungen ergeben haben, und macht binnenanarchistische Streitpunkte kenntlich (unter anderem zu Begriffsbesetzung; Religion; Utopie). Insbesondere verdeutlicht er den Unterschied zwischen 'klassischen' und 'modernen' Anarchismen und hebt hervor, wie sich letztere nicht mehr nur auf Staatskritik konzentrieren, sondern in erweiterter Perspektive auf Herrschaftskritik. (Vortrag mit Diskussion, Eintritt frei)

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Veranstaltungen

Do, 28. 09. um 19:00

Kolumbien: Trotz Friedensprozess – Humanitäre Krise und anhaltende Gefahr für Menschenrechtsverteidiger*innen

Vesper - Menschenrechte aktuell

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Di, 03. 10. um 11:00

Kritische Öffentlichkeit: Medien unter Druck

Matinee 3. Oktober zu Carl von Ossietzkys Geburtstag

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Fr, 06. 10. um 17:00

„Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939.“

Internationale Buchpremiere

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