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kolko – Menschenrechte für Kolumbien e. V.

Raum: 2201
.. 2. Hof (Aufgang A)
Tel.: 030-42.80.91.07
Fax: 030-41.72.65.85


Web: www.kolko.net
E-Mail: mail[at]kolko.net

kolko e.V. ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein, der sich für die Wahrung aller grundlegenden Menschenrechte in Kolumbien einsetzt. Wir arbeiten eng mit zivilgesellschaftlichen kolumbianischen Organisationen zusammen, welche die Menschenrechte in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen.

kolko e.V. ist als unabhängige Fachstelle in das europäische Menschenrechtsnetzwerk zu Kolumbien eingebunden. Gleichzeitig dient das Büro als Anlaufstelle für die Deutsche Menschenrechtskoordination Kolumbien, einer Plattform von Menschenrechtsorganisationen, Solidaritätsgruppen und Hilfswerken, die ihre Arbeit bezüglich der Menschenrechte in Kolumbien abstimmen und gemeinsame Handlungsfelder identifizieren.

Die Situation in Kolumbien

Täglich werden Menschen in Kolumbien aus politischen Gründen bedroht, ermordet oder gewaltsam verschleppt: MenschenrechtsverteidigerInnen, GewerkschafterInnen oder Mitglieder sozialer Bewegungen. Dadurch wird politische und soziale Opposition verhindert und politische Partizipation stark eingeschränkt; Veränderungen an der extrem ungleichen Verteilung des Reichtums des Landes werden unmöglich gemacht. Jedes Jahr werden in dem südamerikanischen Staat Hunderttausende von ihrem Land vertrieben: KleinbäuerInnen, indigene Volksgruppen, afrokolumbianische Gemeinden. Der Grund für diese Vertreibungen ist in der Regel in wirtschaftlichen Interessen zu suchen; an Stelle einer Agrarreform findet auf diese Weise eine weitere Landkonzentration und eine Verstärkung sozialer Ungleichheit statt.
Fast alle Menschenrechtsverletzungen bleiben bisher straffrei. Kolumbien ist – menschenrechtlich gesehen – ein Land im Ausnahmezustand. Dennoch gibt es viele Menschen, die für ihre Rechte und ein Leben in Würde kämpfen. Menschenrechtsorganisationen und soziale Bewegungen spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der zivilen Freiräume inmitten des gewaltsamen Konfliktes in Kolumbien. Die internationale Aufmerksamkeit und politische Unterstützung trägt essentiell zu ihrem Schutz bei und leistet somit einen Beitrag dazu, dass diese Organisationen vor Ort ihre Arbeit weiterführen können.

Das Humanitäre Völkerrecht verpflichtet alle bewaffneten Akteure – staatliche Sicherheitskräfte, Paramilitärs und Guerilla – die Rechte der Zivilbevölkerung, beispielsweise nicht in die bewaffneten Auseinandersetzungen einbezogen zu werden, zu respektieren. Bisher verletzen alle bewaffneten Akteure dieses Recht.

Grundsätze

Wir setzen uns für eine Stärkung der Vereinten Nationen und der Menschenrechtsinstrumente auf internationaler Ebene ein. Der kolumbianische Staat ist als Unterzeichner der internationalen Menschenrechtsabkommen verpflichtet, die Einhaltung der Menschenrechte der Bevölkerung umfassend zu garantieren. Er ist für Menschenrechtsverletzungen sowohl dann verantwortlich, wenn er diese aktiv begeht, als auch wenn er seiner Schutzpflicht gegenüber der Bevölkerung nicht nachkommt.
Wir setzen uns dafür ein, dass Menschenrechte hierzulande in den Mittelpunkt der Beschäftigung mit Kolumbien gestellt werden – sowohl bei Kontakten auf Regierungsebene als auch in Wirtschaftsfragen und in den Medien. Deshalb treten wir gegenüber den deutschen und europäischen Institutionen dafür ein, dass diese von der kolumbianischen Regierung konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Menschenrechtssituation einfordern und deren bisher fehlenden Willen konsequent kritisieren. Wir heben die Bedeutung der bürgerlich-politischen Rechte dabei ebenso hervor, wie die der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. kolko e.V. ist der Überzeugung, dass nur eine Verhandlungslösung, die soziale und politische Reformen einschließt, zu einer Lösung des bewaffneten Konfliktes führen kann. Die Wahrung der Rechte der Opfer auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung sind unerlässliche Bedingung für jede Form von Friedensverhandlungen.

Tätigkeitsfelder

kolko e.V. stellt Informationen über die Menschenrechtssituation in Kolumbien in deutsch und spanisch für interessierte Personen und Organisationen zur Verfügung. Dabei stehen Informationen im Mittelpunkt, die eine Gegenöffentlichkeit schaffen können. Die deutsche Politik von Regierung und Parlament sowie deutsche Wirtschaftsinteressen und andere bilaterale Kontakte werden von kolko e.V. kritisch beobachtet. kolko e.V. informiert unter anderem Entscheidungsträger aus Bundestag, Auswärtigem Amt und den Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit zur Situation der Menschenrechte in Kolumbien.
Durch gezielte Informations-, Lobby- und Advocacyarbeit möchten wir einen Beitrag dazu zu leisten, dass sich die deutsche Politik an den Bedürfnissen der Opfer von Menschenrechtsverletzungen orientiert.
Auf diese Weise bietet die Arbeit von kolko e.V. den kolumbianischen Opfern von Menschenrechtsverletzungen und Menschenrechtsorganisationen Rückhalt. Organisierte Gemeinden, wie beispielsweise die Friedensgemeinden, sind eine gelebte Alternative der zivilen Konfliktbearbeitung und spielen deshalb in der Informations- und Advocacyarbeit von kolko e.V. eine herausragende Rolle.
kolko e.V. unterstützt die Vernetzung der Menschenrechtsarbeit zu Kolumbien in Deutschland und darüber hinaus und wirkt auf eine breite Koordination der am Thema interessierten Organisationen hin. Dazu dienen Tagungen ebenso wie weitere Veranstaltungen. kolko e.V. dient als Ansprechpartner für kolumbianische Organisationen und führt in Deutschland öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Thematik der Menschenrechte in Kolumbien durch.
Die Arbeit von kolko e.V. kann finanziell und durch Teilnahme an Aktionen zum Schutz der Menschenrechte unterstützt werden.

Konto 322 54 00
BLZ 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft, Berlin

Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.


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