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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.


Aktuelle Ausstellung:

vom 01. 09. 2017 bis 29. 09. 2017 | Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Basta ya! Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf ein Ende der Gewalt

Eine Ausstellung über die Betroffenen des Konflikts in Kolumbien

Nach einem mehr als 50 Jahre dauernden blutigen Konflikt wurde im November 2016 ein Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla geschlossen. In dieses setzen die Menschen in Kolumbien große Hoffnungen für eine friedliche Zukunft. Allerdings sind die Wunden, die jahrzehntelange Gewalt, Vertreibung, Unsicherheit, Raubbau, Drogenkriminalität und mangelnde Versorgung hinterlassen haben, noch längst nicht geheilt.
Und als wäre dies nicht genug, ist diese Gewalt noch lange nicht Geschichte. Gerade in den früher von der Guerilla kontrollierten Gebieten ist ein Machtvakuum entstanden, in das paramilitärische Gruppen vorstoßen. So steigt in den letzten Monaten die Zahl der ermordeten Menschenrechtler*innen, die sich für die Rechte der Bevölkerung und den Schutz der Ressourcen einsetzen. Und auch die Zivilbevölkerung Kolumbiens ist immer wieder Opfer von Übergriffen.

Der langjährige Bürgerkrieg in Kolumbien droht immer wieder in Vergessenheit zu geraten, nur vereinzelt schaffen es besonders grausame Meldungen in die internationale Berichterstattung. Die Ausstellung wendet sich explizit gegen dieses alltägliche Vergessen und gibt den Konfliktopfern ein Gesicht und eine Stimme.

Am Donnerstag, dem 28. September veranstalten wir dazu um 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal die Podiumsdiskussion

Kolumbien: Trotz Friedensprozess – Humanitäre Krise und anhaltende Gefahr für Menschenrechtsverteidiger*innen

im Rahmen der Vesper - Menschenrechte aktuell.

Es diskutieren

• Daniela Simm: Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe. Die DKH unterstützt in besonders vom Konflikt betroffenen Regionen ländliche Bevölkerung z.B. durch Bildungsarbeit, psychosoziale Begleitung von Opfern und Schutzprogramme.

• Dr. Annelen Micus: Juristin mit Schwerpunkt Vergangenheits-aufarbeitung sowie Wirtschaft und Menschenrechte. In den vergangenen Jahren begleitete sie die indigenen Wayúu im Kampf um ihre Rechte gegenüber dem Bergbauunternehmen Cerrejón im Nordosten Kolumbiens.

Moderation: Christiane Schwarz, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.


Stimmen aus der Ausstellung Basta ya!

»Wir sind alle Vertriebene hier. Fast jeder hat einen Familienangehörigen durch Gewalt verloren.«
Dolores Chávez, 46 Jahre

»Sie haben auf mich geschossen und sind weitergegangen. Sie haben mich einfach so liegen lassen. Sie wollten, dass ich sterbe.«
Francisco Gómez, 48 Jahre

»Wer flieht, verliert alles. Aber am schlimmsten ist der Hunger.«
Mona Fente, 43 Jahre

»Wir lernen früh, dass wir nichts anfassen dürfen. Auch nicht, wenn es aussieht wie ein alter Fußball.«
Nancy Rueda, 8 Jahre


Eine Ausstellung von Caritas International, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes und der Diakonie Katastrophenhilfe, dem Hilfswerk für humanitäre Hilfe der Evangelischen Kirchen Deutschlands.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Vorschau:

„Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939. Fotoausstellung

vom 06. 10. 2017 bis 06. 11. 2017 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Fotos aus dem Bestand des Spanienarchivs und des Fotoarchivs des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Kurator: Georg Pichler

Projektleitung: Georg Pichler und Verein „prenninger gespräche“

© Spanienarchiv des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Am 17. Juli 1936 putschten spanische Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung der Zweiten Republik und traten damit den Spanischen Bürgerkrieg los. Drei Monate später wurden die Internationalen Brigaden gegründet, denen sich in den folgenden zwei Jahren an die 35.000 Männer und Frauen aus 53 Ländern anschlossen, darunter auch 1400 österreichische Freiwillige. Sie waren gekommen, um den Faschismus, der nicht nur ihre Heimat, sondern einen großen Teil Europas überschwemmt hatte, unter „Spaniens Himmel“ zu bekämpfen. Die Ausstellung möchte das Schicksal dieser österreichischen Interbrigadisten vor Augen führen und ihre Lebenswege nachzeichnen: die Kämpfe im Februar 1934 gegen den Austrofaschismus, ihre Flucht aus der Diktatur des Ständestaats ins Exil und in den Krieg nach Spanien, wo sie in verschiedenen Einheiten zum Einsatz kamen oder für den Sanitätsdienst tätig waren. Nach dem Ende des Bürgerkriegs suchten sie in anderen Exilländern um Asyl an, ein Großteil kam jedoch in die französischen Lager, später in die deutschen Konzentrationslager. Viele von ihnen waren im Widerstand in Frankreich, am Balkan oder hinter der Front in Österreich aktiv, andere schlossen sich den Armeen der Alliierten an, bis sie schließlich im Mai 1945 in ihre Heimat zurückkehren konnten. 319 von ihnen, fast ein Viertel, verloren ihr Leben, 235 in Spanien, 84 im Exil oder in den Konzentrationslagern.

Die Ausstellung möchte die Tatsache ins Gedächtnis rufen, dass nicht, wie die Ausrede und der Topos lauten, alle Österreicher Nazis waren, sondern dass es sehr wohl Widerstand gegen den Faschismus gab, innerhalb und außerhalb der Grenzen des Landes. Zugleich möchte sie in einer Zeit, in der faschistische Tendenzen sich nach und nach im Alltag erneut breit machen, die österreichischen Spanienkämpferinnen und Spanienkämpfer als Beispiel für den antifaschistischen Kampf zeigen und ihnen ein kollektives Denkmal setzen, das ihnen lange Zeit vorenthalten geblieben ist.

Die Ausstellung findet im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur – Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur – unser Beitrag“ vom 06. – 08.10.2017 statt.

Veranstalter: Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939“ (KFSR) in Kooperation mit den „Prenninger Gesprächen“ und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen im Rahmen dieser Ausstellung:

Fr, 06. 10. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal

Internationale Buchpremiere

„Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939.“


Fr, 06. 10. um 18:30 | Robert-Havemann-Saal

Voraufführung des Rohschnitts [ab 2018 im Kino] mit den Filmregisseuren Dietmar Post & Lucía Palacios

Dokumentarfilm „Franco vor Gericht: Das spanische Nürnberg?“


 

 

 

Veranstaltungen

Do, 28. 09. um 19:00

Kolumbien: Trotz Friedensprozess – Humanitäre Krise und anhaltende Gefahr für Menschenrechtsverteidiger*innen

Vesper - Menschenrechte aktuell

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Di, 03. 10. um 11:00

Kritische Öffentlichkeit: Medien unter Druck

Matinee 3. Oktober zu Carl von Ossietzkys Geburtstag

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Fr, 06. 10. um 17:00

„Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939.“

Internationale Buchpremiere

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Das ganze Programm...

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