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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.


Aktuelle Ausstellung:

vom 18. 05. 2017 bis 09. 06. 2017 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Geschichten der Erinnerung

Flucht damals und heute

Das europäische Ausstellungsprojekt lenkt den Blick auf Schicksale und Lebenswege von Geflüchteten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren führten zur bis dahin größten Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg – über eine Million Menschen wurden vertrieben.
25 Jahre sind seit Beginn der Kriege vergangen, und selbst in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens wird diese Epoche bereits häufig der Vergangenheit zugerechnet. Dabei hinterließen die geflüchteten Menschen innerhalb Europas vielschichtige Spuren, die uns heute gleichermaßen dabei helfen können, die damaligen Kriege und ihre Folgen, sowie die Schicksale und Lebensrealitäten heutiger Flüchtlinge besser zu verstehen.

In diesem Sinne ist die Ausstellung ein Beitrag für ein friedliches und tolerantes Europa: Sie wirft einen Blick zurück auf Fehler und Tragödien der europäischen Geschichte, um daraus Erkenntnisse für die Gegenwart offenzulegen und fördert Empathie und Weitblick im Umgang mit den Geflüchteten der heutigen Zeit. Sie lenkt den Blick auf Schicksale, die weitaus komplexer sind, als es die kollektiven Ängste vor einem vermeintlich „Anderen“ vermuten lassen. Und sie konfrontiert uns mit persönlichen Narrativen, welche die Bedeutung und die Herausforderungen von Flucht und Vertreibung aus dem Blickwinkel der Geflüchteten zeigt, um dadurch das undifferenzierte Bild vom "Flüchtling" als homogenem Akteur aufzubrechen.

Deswegen kombiniert die Ausstellung Porträts und Geschichten von Geflüchteten während der Jugoslawienkriege und heutiger Migrationsbewegungen.

Mit Arbeiten von Borut Krajnc (Slowenien), Florian Rainer (Österreich), Istvan Bielik (Ungarn) und Imre Szabó (Serbien).

Die Ausstellung wird im Mai 2017 neben Berlin zeitgleich in Slowenien, Kroatien, Belgien und Österreich zu sehen sein.

Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 18.05. ab 18:30 Uhr im Robert-Havemann-Saal & Foyer statt.

Ab 19:30 Uhr Podiumsdiskussion „Geschichten der Erinnerung – Flucht damals und heute” bei der Geflüchtete der Jugoslawienkriege ihre „Geschichten der Erinnerung“ erzählen.

Teilnehmende

Sonja Breljak: Bosnische Kroatin und Journalistin, lebt und arbeitet in Berlin, betreibt das Nachrichtenportal „Hrvatski Glas Berlin“

Irena Petzoldova: Diplompsychologin und psychologische Psychotherapeutin, Leiterin des Psychosozialen Zentrums für Geflüchtete im Land Brandenburg unter KommMit e.V.

Suvad Cehic: Autor, flüchtete 1993 aus Bosnien nach Berlin, Verfasser mehrerer Bücher, u. a. über den Bosnienkrieg und seine Inhaftierung im Keraterm und Trnopolje Gefangenenlager

Rüdiger Rossig: Balkanologe, Journalist und Redakteur bei der taz, publiziert in verschiedenen deutsch-, serbokroatisch- und englischsprachigen Medien, von 1995 bis 1998 Mitarbeiter von UNO und OSZE in Zagreb und Sarajevo

Ahmad Alkurdi


Europäische Partner

European Esperanto Union – Belgien
Drustvo za evropesko zavest – Slowenien
Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie – Österreich
Edukácia@Internet – Slowakei

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung des Programms “Europa für Bürgerinnen und Bürger” der Europäischen Kommission finanziert.

Veranstalter: KuBiPro Kultur-und Bildungsprojekte e.V. und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen

Sa, 27. 05. um 11:00

„Sind wir noch zu retten?
Heutige Herausforderungen und die UN-Nachhaltigkeitsziele“

Oekumenischer Ratschlag

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Mo, 29. 05. um 16:30

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Filmvorführung mit Frau Gil Won-ok und Diskussion

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Mo, 29. 05. um 19:00

Südkorea – Antimilitarismus und Kriegsdienstverweigerung in einem geteilten Land

Vortrag und Diskussion

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