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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.


Aktuelle Ausstellung:

vom 09. 11. 2017 bis 04. 12. 2017 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Der Aufstand von Gwangju 1980
Eine Foto-Ausstellung zu Demokratiebewegung in Südkorea

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die koreanische Halbinsel durch die Siegermächte – die USA und die Sowjetunion – in Nord und Süd geteilt. Als im Oktober 1979 der Ex-Präsident Park Chung-Hee nach 18-jähriger Militärherrschaft durch einen Mann seines eigenen Geheimdienstes erschossen wurde, hoffte die Bevölkerung auf die Demokratisierung des Landes. Zwei Monate später, im Dezember 1979, putschte sich General Chun Doo-Hwan an die Macht. Südkorea stand nun erneut unter der Herrschaft einer Militärregierung. Es kam landesweit zu Massenunruhen und Protesten.

Gwangju im Mai 1980

Nach tagelangen Massendemonstrationen der Bevölkerung schlug das Militär die Proteste am 18. Mai gewaltsam nieder. In den folgenden zehn Tagen wurden zahllose Menschen verhaftet und getötet. Auch die USA waren involviert, denn ohne ihre Zustimmung hätte Südkorea das Militär nicht gegen die Zivilbevölkerung mobilisieren können. Bis heute teilt sich Südkorea das militärische Oberkommando mit den USA.

Die Geschehnisse in Gwangju wurden vertuscht, bis sich die Militärdiktatur 1987 durch die Zuspitzung der Proteste dem Willen der Bevölkerung ergab. Seitdem wird das südkoreanische Staatsoberhaupt direkt gewählt. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratisierung Südkoreas gefeiert.

In der Ausstellung wird eine Auswahl der ehemals verbotenen Fotos des Aufstandes gezeigt, die von Journalisten und Zivilisten unter Lebensgefahr aufgenom-men wurden. Seit Juli 2011 gehören die Bilder zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Weitere Informationen unter:
www.gwangju1980.de

Die Ausstellung wird vom Korea Verband in Berlin organisiert, mit freundlicher Unterstützung der May 18 Memorial Foundation.

Foto: Die Bürger Gwangjus versammelten sich jeden Tag auf dem Geumnam-Platz vor dem Regierungsgebäude zu Kundgebungen.

© Na Kyung-Taek


Vernissage

09. November ab 19 Uhr

Unter dem neuen Präsidenten Südkoreas, Moon Jae-in, sollen die Geschehnisse von Gwangju 1980 erneut aufgearbeitet werden. Nach 37 Jahren ist noch immer nicht geklärt, wer den ersten Schießbefehl gegeben hat. Mit Nachrichten- und Videobeiträgen wird in die Thematik eingeführt und es werden aktuelle Erkenntnisse zum Aufstand von Gwangju diskutiert.
Mit Grußworten, Gesang und Speisen aus Korea.


Begleitveranstaltung
23. November ab 19 Uhr

Dokumentarfilm »Südkorea am Scheideweg«, 60 Min., 1980

Ein Kameramann aus Deutschland leistete einen besonderen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschehnisse von Gwangju. Jürgen Hinzpeter machte 1980 unter Lebensgefahr Filmaufnahmen von dem Massaker. Es waren die ersten Bilder und Berichte, die offenbarten, wie grausam der Aufstand niedergeschlagen wurde, ohne die die Wahrheit nicht ans Licht gekommen wäre. Der damalige ARD-Korrespondent in Tokyo und enge Freund Hinzpeters, Jürgen Bertram, brachte 1980 das Filmmaterial als Dokumentation „Südkorea am Scheideweg“ ins deutsche Fernsehen.
Wir zeigen diesen besonderen Film in Anwesenheit Jürgen Bertrams mit anschließender Diskussion.


Abschlussveranstaltung
04. Dezember ab 19 Uhr

Bedeutung des Aufstands von Gwangju 1980 für die Demokratisierung Südkoreas bis heute

Der brennende Geist von Gwangju für Freiheit und Demokratie lodert auch heute noch in Südkorea. Letztes Jahr gingen im ganzen Land 10 Millionen Menschen mit Kerzen in den Händen auf die Straßen und demonstrierten friedlich für die Wiederherstellung der Gerechtigkeit und für Absetzung der korrupten Präsidentin Park Geun-hye. Zum Abschluss unserer Ausstellung diskutieren wir mit Akteuren aus der südkoreanischen Zivilgesellschaft über die Kraft der Kerzenscheindemonstrationen und weitere Aufgaben für Südkoreas Demokratie.

Veranstalter: Korea Verband Berlin, May 18 Memorial Foundation, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen im Rahmen dieser Ausstellung:

Do, 23. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal und Foyer

Film und Diskussion

Südkorea am Scheideweg


Mo, 04. 12. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal und Foyer

Abschlussveranstaltung Foto-Ausstellung

Bedeutung des Aufstands von Gwangju 1980 für die Demokratisierung Südkoreas bis heute



Vorschau:

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte für Kinder

vom 07. 12. 2017 bis 20. 01. 2018 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt sind. Aus diesem Grund ist der 10. Dezember als Tag der Menschenrechte bekannt.

Im Jahr 2018 wird diese Erklärung 70 Jahre alt.

Im Zusammenhang mit diesen beiden Daten zeigt das Haus der Demokratie und Menschenrechte die Ausstellung „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte für Kinder“.

Sie erläutert die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung mit bunten kindgerechten Bildern, geschaffen von der Künstlerin Yayo Kawamura. Sie hat diese Bilder für Amnesty International geschaffen.
Für Amnesty International bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte die Arbeitsgrundlage, ebenso wie weitere Menschenrechtspakte, die von der Staatengemeinschaft verabschiedet wurden.

Dies sind insbesondere:

• Der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Sozialpakt) 1966
• Der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Zivilpakt) 1966
• Die UN-Frauenrechtskonvention 1979
• Die UN-Antifolterkonvention 1984
• Die UN-Kinderrechtskonvention 1989
• Übereinkommen zum Schutz aller Personen gegen das Verschwindenlassen 2006

Amnesty International ist mit dem Bezirksbüro Berlin-Brandenburg und dem Regionalbüro Ost im Haus vertreten.

Veranstalter: Amnesty International Bezirk Berlin Brandenburg, Amnesty International Regionalbüro Ost und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen

Do, 23. 11. um 19:00

Südkorea am Scheideweg

Film und Diskussion

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Mo, 27. 11. um 19:00

Hintergründe des syrischen Krieges - Backgrounds on the War in Syria

Eine Debatte unter Linken - A debate within the Left

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Mo, 04. 12. um 19:00

Bedeutung des Aufstands von Gwangju 1980 für die Demokratisierung Südkoreas bis heute

Abschlussveranstaltung Foto-Ausstellung

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Das ganze Programm...

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